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Kampfansage der Stadt an verdi Gewerkschaft spielt den Gesetzeshüter – Gericht wird entscheiden

Redaktion Veröffentlicht:6. April 2017 | Aktualisiert:6. April 2017 1 Minute gelesen

Geilenkirchen. Der Rundumschlag der Gewerkschaft verdi gegen vermeintlich nicht genehmigungsfähige verkaufsoffene Sonntag will die Stadt Geilenkirchen nicht einfach hinnehmen. Der Rat der Stadt hat am Mittwoch einen Beschluss zur Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntag beim Gewerbefest in Niederheid nicht zurückgezogen. Die Gewerkschaft hatte der Stadt mitgeteilt, dass sie dagegen vorgehen wird, sofern die Ladentüren am Sonntag aufgeschlossen werden. „Es ist uns völlig egal, ob Mitglieder der Gewerkschaft verdi betroffen sind. Die gesetzliche Vorlage ist völlig klar, und wir halten uns nur daran. Es ist eine grundsätzliche Entscheidung“, so der verdi-Pressesprecher Günter Isemeyer. Weiter meint er, dass sich in den letzten Jahren einiges eingschlichen hat, was verdi so nicht akzeptiert. „Dann kommen bald Amazon oder DHL und werden die Sonntagsarbeit als normal ansehen. Das werden wir zu verhindern wissen.“

Der erste Beigeordnete der Stadt Geilenkirchen, Herbert Brunen, sieht den Ratsbeschluss jedoch mit gemischten Gefühlen. „Wir werden keine Chance auf Durchführung des verkaufsoffenen Sonntag haben. Das haben Urteile aus der Vergangenheit gezeigt. Ich denke, wir werden sehr kurzfristig den Beschluss vom Verwaltungsgericht vorliegen haben, der den verkaufsoffenen Sonntag verbietet.“ Den Gerichtsbeschluss erwartet Brunen kurzfristig.

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