Vor der Ratssitzung in dieser Woche habe ich MEINE MEINUNG zur Arbeit der Kommunalpolitik publiziert. Dabei wurden weder Namen noch Parteien genannt. Dennoch war ich (als Pressevertreter) während der Ratssitzung Beschimpfungen aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen ausgesetzt, ohne darauf reagieren zu können, da ein Rederecht ausschließlich den Mitglieder des Rates vorenthalten ist. An dieser Stelle gehe ich auf die Vorwürfe und – nach meiner Meinung – unqualifizierten Bemerkungen des fraktionslosen Mitglieds der Grünen, Jürgen Benden, und dem Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Daniel Bani-Shoraka, ein.
Bezogen auf die Veröffentlichung, gibt es bei diesen beiden Herren wohl eine Verwechslung zwischen Meinung und Bericht.
Jürgen Benden bemerkte in der Sitzung, dass er noch nie einen so schlechten Bericht (Anm. d.Red. – Artikel „Die Kommunalpolitik schafft sich selber ab“) gelesen habe, der zudem ganz schlecht recherchiert wäre.
In die gleiche Kerbe schlug der Fraktionssprecher der Partei, Daniel Bani-Shoraka, indem er zum Plenum sprach und meinte, dass er noch nie so viel Mumpitz (umgangssprachlich für Unsinn/Schwindel – Anm.d.Red.) gelesen hätte, wie in diesem Bericht. Es würde nichts davon stimmen.
Ich möchte an dieser Stelle für alle, die ebenfalls den Unterschied nicht kennen, diesen erklären:
Der Hauptunterschied zwischen einem Bericht und einer Meinung liegt in der Objektivität:
Ein Bericht informiert sachlich über Fakten, Ereignisse oder Hintergründe, während eine Meinung (Kommentar, Glosse) subjektiv bewertet, interpretiert und eine persönliche Sichtweise darstellt. Berichte sind neutral, Meinungen sind wertend. (Quelle: nrwision)
Warum sich die Partei Bündnis 90/Die Grünen überhaupt angesprochen fühlte, lasse ich an dieser Stelle offen. Aber „Falsch“ und „Mumpitz“ oder sogar „Lüge“ kenne ich bereits aus dem letzten Jahr.
Was war geschehen? Im September schrieb ich über Streitigkeiten innerhalb des Bündnis 90/Die Grünen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung sollte Jürgen Benden die Fraktion verlassen. „Alles gelogen“, schrieb damals Ruth Thelen als stellv. Fraktionsvorsitzende in den Sozialen Medien. Nur zehn Tage später richtete der Fraktionssprecher, Bani-Shoraka, eine Presseerklärung ausschließlich an zwei Redakteure der Tageszeitung. Darin wird der Sachverhalt bestätigt, über den geilenkirchen-lokal.de bereits berichtete und der als Lüge im Internet dargestellt wurde. Auf eine Entschuldigung seitens der Partei für die Verleumdung in den Sozialen Medien warte ich bis heute!
Für mich stellt sich nach diesen Vorkommnissen die Frage, wie Bündnis 90/Die Grünen mit der Meinungsfreiheit umgeht? Nach diesen haltlosen Beschuldigungen während der Ratssitzung glaube ich, dass sie nach ihrem Gutdünken (pers. Ermessen oder das Für-gut-Halten einer Sache – Anm.d.Red.) auslegen.
Artikel aus September 2025:
Streit bei Treffen der GRÜNEN-Fraktion? – Benden soll Parteikollegen beschimpft haben
(Streit bei Treffen der GRÜNEN-Fraktion? – Benden soll Parteikollegen beschimpft haben)
Die Grünen zwischen Wahrheit und Lüge – Ruth Thelen neue Fraktionsvorsitzende
(Die Grünen zwischen Wahrheit und Lüge)

Es gibt nur eine Beantwortung ihrer Frage in der Überschrift: JAA und nochmals JAAA! Das haben doch diverse Reaktionen dieser „Partei“ auf verschiedene Kommentare der Vergangenheit gezeigt.Vorgeschoben wurde da ein Sympathisant der Partei (Herr N.),der sehr dünnhäutig,aggressiv und oft beleidigend auf Kritiker reagierte.Jetzt erledigt das Herr B. in derselben Manie.Meinungsfreiheit gilt nur dann,wenn es der eigenen Weltanschauung entspricht.Wie sagte Donald Trump einmal so passend:alternative Fakten.Damit kennt sich die oben genannte „Partei“ bestens aus.
Man kann doch solche Möchtegern Politiker nicht für voll nehmen. Die Grünen drehen sich das so, wie es ihnen gefällt.