Luftbild_Vorort-Begehung
Geilenkirchen. Dass die Martin-Heyden-Straße einer dringenden Sanierung bedarf, ist allen in Verwaltung und Politik klar. Jedoch gehen die Meinungen derzeit weit auseinander, wie diese durchgeführt werden kann und mit welchem Ergebnis. Die Fördermittel für die Straßensanierung stehen bereit, müssen jetzt nur entsprechend eingesetzt werden.
Eine Vor-Ort-Begehung Mitte April hat die Vorgehensweise nicht vereinfacht. In erster Linie geht es um den Altbestand der Bäume von der Kindertagesstätte bis zur Einbiegung Franz-Marc-Straße. In diesem Bereich stehen auf einer Seite Roteichen, die wohl bei der Straßensanierung weichen müssen. Und genau darum geht es in fast allen Diskussionen. Zudem ist die Straßenführung und die Breite der Straße ein Streitpunkt. In puncto Roteichen gibt es wohl wenig Möglichkeiten, diese zu erhalten. Im Rat der Stadt diskutierten die Parteivertreter mehr als eine Stunde und kamen zu der Erkenntis, das die Bäume wahrscheinlich nicht erhalten werden können. Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Manfred Schumacher, hat dazu eine klare Meinung: „Der Fehler wurde damal gemacht, als diese Bäume dort gepflanzt wurden. Wir würden diese auch gerne erhalten, sehen aber keine Möglichkeit dafür. Da spielt nicht zuletzt die Sicherheit eine wichtige Rolle“. „Es wäre schön, wenn die Roteichen stehen bleiben könnten, aber wie bereits gesagt wurde, hätten diese Bäume wohl nicht an dieser Stelle gepflanzt werden dürfen“, so der franktionslose Ratsvertreter, Jürgen Benden (Grünen).
Die Stadt möchte in einer Einwohnerversammlung am 11. Mai daüber berichten, wie eine mögliche Vorgehensweise ausssehen könnte. In der Aula der Realschule am Gillesweg werden die Pläne ab 18 Uhr zur Einsicht ausliegen. Ab 18.30 Uhr wird zunächst Bürgermeister Dr. Armin Leon das Projekt vorstellen, bevor die Verwaltungsspitze dann mit den Einwohner eine mögliche Sanierung diskutiert.
