Delegation aus Quimperlé in Geilenkirchen – Jugendarbeit und neue Projekte angehen

Städtepartnerschaftsaustausch zwischen Geilenkirchen und Quimperlé

Das Bild zeigt in der ersten Reihe sitzend von links und von vorne: Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Geilenkirchen-Quimperlé Willy Davids, Bürgermeisterin der Stadt Geilenkirchen Daniela Ritzerfeld, Bürgermeister der Stadt Quimperlé Michaël Quernez, Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Quimperlé-Geilenkirchen Karin Goenvic.

Geilenkirchen. Alle zwei Jahre wird die Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Quimperlé in Geilenkirchen gefeiert. In diesem Jahr durfte Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld zum ersten Mal eine offizielle Delegation begrüßen. Neben dem Bürgermeister Michaël Quernez, seinen Vertreterinnen Pascale Douineau und Frédérique Dieter-Pustoch sowie der Vorsitzenden des Comites de Jumelage, Karin Goenvic, waren weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Rat, Verwaltung und Partnerschaftskomitee zu Gast in Geilenkirchen.

Traditionell wird das Treffen mit einer Arbeitssitzung zu aktuellen Themen aus den Städten und Verwaltungen eröffnet. In diesem Jahr stand das Thema Hochwasser im Focus. Quimperlé war bereits mehrfach von Hochwasser betroffen. Bürgermeister Michaël Quernez berichtete von den verheerenden Folgen des Unwetters im Jahr 2014 und erläuterte, welche Schutzmaßnahmen danach in Frankreich getroffen wurden. Bürgermeisterin Ritzerfeld zeigte Bilder des Hochwassers im Juli vergangenen Jahres in Geilenkirchen. So waren neben vielen Privathäusern auch städtische Gebäude, wie zum Beispiel die Realschule betroffen. Sie erklärte, welche Folgen die Schäden angerichtet haben und betonte die große Hilfsbereitschaft aller Bürgerinnen und Bürger in Geilenkirchen.
In diesem Jahr wurde ein weiteres Thema in der Arbeitssitzung behandelt. Ein großes Anliegen beider Städtepartnerschaftskomitees ist es, den Jugendaustausch neu zu beleben. So wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit der Wiederbelebung der Schulpartnerschaften, der Notwendigkeit einer intensiven Jugendarbeit und neuen Projekten auseinandersetzen.
Üblicherweise findet im Rahmen des Besuchs der offiziellen Delegation immer ein gemeinsamer Ausflug statt. In diesem Jahr wurde seitens des Stadtverwaltung ein Ausflugsprogramm nach Köln zusammengestellt. Das Ziel war ein ausdrücklicher Wunsch des französischen Komitees. Neben einer Führung im Kölner Dom erkundeten die Gäste die Altstadt und lernten in einem Brauhaus die typisch kölsche Lebensart kennen und lieben.
Nach drei intensiven gemeinsamen Tagen reisten die Gäste mit Minibussen und PKWs wieder rund 1.000 Kilometer Richtung Bretagne.
Beide Seiten hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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