Was wird aus dem REWE-Center? – Gespräche im Rathaus

Seit dem Hochwasser geschlossen: das REWE-Gebäude in der Haihover Straße in Geilenkirchen.

Geilenkirchen. Seit dem Hochwasser vom 15. Juli ist das REWE-Center in der Innenstadt geschlossen. Es lagen bislang drei Konzepte für eine Neugestaltung des Areals vor. Doch die Kommunalpolitik hat allesamt abgelehnt und in der letzten Konsequenz eine „Veränderungssperre“ verhängt. Dadurch muss die Eigentümerin jede Veränderung vorher mit der Stadt besprechen und absegnen lassen. Genau dies könnte jetzt zu einem großen Problem für die Stadt werden. „Wir können es uns nicht leisten, dass dieses Gelände nicht genutzt wird. Ich hoffe, dass wir mit der Immobilienverwaltung und REWE eine für alle Seiten gute Lösung finden“, so Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld. Die Verwaltungsspitze empfängt in dieser Woche die anderen Beteiligten zu Gesprächen im Rathaus. Bleibt abzuwarten, ob die Ratsvertreter mit ihrer „Veränderungssperre“ nicht ein Eigentor geschossen haben.

18 Kommentare

  1. Es wird wie immer in Geilenkirchen sein, keine Einigung weil jede Partei irgend einen Einwand haben wird.
    Deshalb geht es in Geilenkirchen immer mehr Bergab. Es wird wie so oft mal wieder Jahre dauern bis etwas passiert.

  2. Der Eigentümer baut und verändert, ohne sein Geld ist nichts möglich. Wie blauäugig und Unwissend sind teilweise die Ratsmitglieder. Der Stillstand ist vorprogrammiert. Man will eben immer alles besser wissen

  3. Auch bei der Stadtpassage die ja Abgerissen werden sollte tut sich Nix.
    Auch dieses Gelände und die Gebäude liegen seid Jahren brach.

    Wie schön war das Sowieso für Jugendliche als Treffpunkt.

  4. Er soll doch einfach wieder geöffnet werden…..es sìnd genug baustellen in geilenkirchen….

  5. Ist bezeichnend für unsere gegenwärtige Kommunalpolitik. Überall sein Veto einlegen aber nichts bewegen. Diese Stadt verliert immer mehr an Attraktivität. Es wird langsam Zeit sich umzuschauen und neu zu orientieren.

  6. Umweltpolitisch eine Niederlage,denn wer bei REWE einkaufen will,muß nach Bauchem oder Niederheid fahren.Und schließlich zeigt sich nun,das die Parteien,sich alles andere als einig sind über die Zukunft von Geilenkirchen.Sozial geht Geilenkirchen vor die Hunde,weil es vor allem an attraktive Gastronomie fehlt.

  7. Geilenkirchen geht Berg ab, wir sind schon ganz unten, siehe mal anderre Städte zb, Hückelhoven, Heinsberg und und, die da Wirt noch was geboten. Und hier nix. Noch nicht mal der Park und Skater Park. Liebe Stadt macht was oder wir gehen unter……….

  8. Wer die Musik bezahlt,bestimmt was gespielt wird.Das haben bei der Stadtverwaltung anscheinend noch nicht alle begriffen. Jeder im Rat muss seinen Senf dazu geben egal ob Ahnung oder nicht. Gebäude liegen Brach und vergammeln immer mehr ,und die Attraktivität der Stadt geht immer mehr Bergab.

  9. Hatte man dem Eigentümer nicht vor dem letzten Umbau/Investition hoch und heilig versprochen, dass das Gelo-Center mit Kaufland nicht gebaut wird und er des wegen ganz beruhig investieren kann ?

    Wer ein Mal so boshaft hintergangen wurde, der glaubt doch keinem mehr in Geilenkirchen – und dann noch diese „Änderungssperre“.

    Da kann man jedem Investor nur raten nicht hier zu investieren. Das ist ja russisches Roulette mit dem Stadtrat, der Wirtschaftsförderung und den Verantwortlichen.

  10. @Sven Ringels, woher stammt die Info mit dem hochheiligen Versprechen? Hörensagen oder gesichertes Wissen?

  11. Frechheit de rSatdt, erst REWE Center reinlegen mit dem Center wo Kaufland drin ist, jetzt eine „Sperre“ verhängen was Bildet sich Frau Bürgermesiterin und Ihre Ja sager in der Poltik eigentlich dabei

  12. Ist euch das noch nie augefallen, alle Bürgermeister sind die rechte Hand des Landrates Pusch, ohne Ihn durch seine Beliebtheit wäre keiner von denen im AMt, Gangelt, GK, Erklenz und grade Hückelhoven, was er sagt und will wird gemacht, hier in GK bringt es garnichts wenn so viele Parteien miteinander Arbeiten, aber auch da hat Pusch die Finger im Spiel man wollte mit aller Gewalt Georg Schmitz loswerden, alle Bürgermeister waren vorher beim Kreis HS tätig. In GK stellt man einfach ein paar Schilder auf, Straße gespewrrt, usw. die Straße zur Polizei ist eit dem zu viele Geschäfte sind im Zehntrum zu, da sollte man sich kümmern, die „tolle“ Bürgermeisterin schreibt ja so ein Gelände darf nicht verloren gehen…wie falsch….denn der Rewe wäre in einem Tag weg, und es würden zahlreiceh Wohnungen und Geschäfte gebaut wo die Sadt dick verdient, liebe Rewe Besitzerin, bitte eröffnen Sie wieder !

  13. Insgesamt schlechtes und undurchdachtes Konzept. Geilenkirchen braucht gebührenfreie u. zeitlich nicht beschränkte Parkplätze für Bewohner u. Besucher. Da reichen der City-Parkplatz u. P & R Parkplatz hinter dem Bahnhof nicht aus. Der City-Parkplatz am Wurmauenpark ist insbesondere problematisch bei Pfingstkirmes u. Hochwasser. Dann herrscht immer ‚Park‘ Chaos in Geilenkirchen. Also vernünftiges Konzept am Rewe mit öffentlichen Parkplätzen. Die dortige Tankstelle muss weg aus der Innenstadt. Ist nicht mehr zeitgemäß. Ein Investor möchte Geld verdienen, den interessiert die Infrastruktur (freie Parkplätze) nicht immer. Daher ist die Denke der Verwaltung/des Rates in gewisser Hinsicht richtig. Wir brauchen mehr gute Gastronomie, schöne Cafés u. Bistros. Und interessante Geschäfte. Der Besucher möchte flanieren, einkaufen (Geld ausgeben!!) und sich wohl fühlen und keine gefühlten 50 Linienbusse in einer Stunde in der Innenstadt! Das geht nicht alles von heute auf morgen. Gelo Carré war der Anfang. Ist doch letztendlich wirklich positiv mit einem Teilinvestor aus Geilenkirchen! Die Fläche am ehem. Rewe ist ein Sahnestück, was andere Städte so nicht haben. Daher überlegt und zukunftsweisend handeln und mit dem Investor vernünftig besprechen. Hierzu scheint der jetzige Stadtrat leider nicht sachkundig genug zu sein. Das hat jedenfalls den Anschein!

  14. Mehr als Inkompetenz ist von unseren Ratsherren/Damen doch nicht zu erwarten. Oder ist da jemand anderer Meinung?

  15. Mal ganz ehrlich-wir Bürger brauchen den Rewe dringend.Geilenkirchen ist schlechter mit der Lebensmittelversorgung bestückt als ein Dorf.Logisch,das die Bürger in die besser bestückten Nachbarstädte zum Shoppen fahren.Die Konrad-Adenauer-Straße ist nur noch ein einziger Stau(Baulärm inklusive).Ein tolles Shoppingerlebnis.Die Gerbergasse ist tot und die Haihoverstraße eine Wüste.Fakt ist,das Geilenkirchen im Augenblick absolut am Boden ist.Nur den Kaufland bzw. Gelo-Carre zum Einkaufen ist ein Armutszeugnis ohne gleichen.Aussengastronomie,die zum Verweilen animiert,sucht man vergebens.Der Wurmauenpark vergammelt auch immer mehr.Und was macht unser Stadtrat??Wie ein Kindergarten zerfleischen sie sich untereinander,lassen lieber Geilenkirchen weiter vergammeln und haben immer noch nicht kapiert,das wir Bürger diesen „Stadtrat/Kindergarten“ zum Wohle der Stadt Geilenkirchen gewählt haben und nicht zum Wohl der jeweiligen Fraktion!!Also lieber Stadtrat und liebe Bürgermeisterin:tut endlich,wofür ihr gewählt seit,macht euren Job und hört mit euren Kindereien auf.Einigt euch schnellstens mit dem Investor und schaut zu,das wir endlich einen neuen Rewe oder vergleichbares bekommen,damit wir nicht immer nach Heinsberg,Baesweiler oder Hückelhoven fahren müssen.Bringt endlich die City auf Vordermann,weg vom Dorfniveau!Als Anfang wäre es schon hilfreich,wenn uns die Stadtverwaltung einfach nur mal über den Stand der Dinge informieren würde (sollten sie ja mal doch ihre Arbeit dort machen).

  16. Ich habe alle Kommentare gelesen und muss feststellen,auch wenn einige sehr heftig sind,sie doch alle der Wahrheit entsprechen.Geilenkirchen hat unter 2 (!) Katastrophen der letzten Jahre zu leiden.Die 1. ist das Hochwasser letzten Jahres.Die 2. ist die letzte Kommunalwahl.Unser Stadtrat hat zu sehr mit sich selbst zu tun anstatt sich mit Geilenkirchen zu befassen.Wenn man hört,welch ein Ton in so mancher Stadtratssitzung herrscht,meint man man höre der Gosse zu.Das lähmt den Stadtrat.Bestes Beispiel ist nun der Rewe,bei dem ich befürchte,das er noch sehr lange als Ruine da stehen wird.Ein anderes Beispiel ist der neue Kreisverkehr in Hünshoven Richtung Immendorf.Unsere Bürgermeisterin fährt dort jeden Tag vorbei und sieht das Elend dort.Vollmundig wird seid Monaten erzählt,das dieser Kreisverkehr dort gestaltet werden soll(schließlich ist er auch ein erster Eindruck von Geilenkirchen für Besucher).Herausgekommen ist ein Maulwurfhügel,in dem sich das Unkraut mühelos vermehren kann.Andere Beispiele sind die Fliegerhorstsiedlung in Teveren (wo sich der Stadtrat auch nur streiten kann) oder die Sicherheit in Geilenkirchen (wo der Stadtrat auch nicht richtig zu Potte kommt).Liebe Stadtverwaltung:ihr braucht euch bei euren Arbeitsleistungen nicht zu wundern,wenn bei der nächsten Kommunalwahl entweder eine extrem niedrige Wahlbeteiligung oder eine extrem hohe Anzahl von Protestwähler herauskommt.Dies ist nämlich der einzige Weg-nicht nur für mich-unsere Stadtverwaltung für ihren „Fleiss“ abzustrafen.Und was dies bedeutet,kann sich,so hoffe ich wenigstens,sogar unsere Stadtverwaltung vorstellen.

  17. Der Stadtrat besitzt die Gabe Investoren erfolgreich zu vertreiben. Dies hat man ja bereits beim bauen des Gelo Carres gesehen. Jahrelang eine Brache und dann anders gebaut als ursprünglich geplant. Man liest nur über Bauvorhaben von Wohnraum, Wohnraum und nochmal Wohnraum. In der ehemaligen Stadtpassage, der ehemaligen Post sowie der neugestalteten Sparkasse und dem Grundstück zwischen Haihoverstrasse und In der Au sollen Barrierefreie (wahrscheinlich unbezahlbare) Wohnungen entstehen. Das Grundstück des Rewe Marktes sollte weiter für die Versorgung der Bevölkerung mit dem für den täglichen Bedarf nötigem genutzt werden. Nicht zuletzt wird der Parkplatz in der Innenstadt benötigt. Nicht jeder ist Mobil und keiner von uns wird Jünger.

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