Fairtrade-Town: Geilenkirchen schraubt mächtig am Image

Geilenkirchen. Die Stadt schraubt derzeit ordentlich an ihrem Image. Seit gestern Abend ist Geilenkirchen offiziell Fairtrade-Town. Als erste im Kreis Heinsberg und eine von drei Städten in der Region, die diese Auszeichnung tragen. Manfred Holz, einer der Väter der Fairtrade-Kampagne, überreichte Bürgermeister Georg Schmitz die Urkunde in der „Galerie K“.

Es war ein buntes Fest zur Feier des Tages. Die Stadt war mit den Spitzen der Verwaltung und Ratsmitgliedern vertreten, der Vorstand des Aktionskreises war gekommen, der CDU-Landtagsabgeordnete Bernd Krückel nahm ebenso wie zahlreiche Bürger an der Verleihung der Urkunde teil. Die Kinder der Städtischen  Kita Bauchem, der Awo-Kita Jahnstraße und der Lebenshilfe gestalteten das Programm mit. Die Moderation hatte Wolfgang Klein.

Bürgermeister Georg Schmitz erinnerte noch einmal an die rund 18 Monate, die es vom Startschuss am 29. März 2017 bis jetzt gedauert hat, ehe die Idee „global denken – lokal handeln in die Tat umgesetzt worden ist. In dieser Zeit hat die Steuerungsgruppe um Koordinator Jürgen Bender ganze Arbeit geleistet. Schmitz lobte die Einrichtung des „Globalen Supermarktes“, den in dieser Woche immerhin 18 Schulklassen besucht haben. „Hier erfährt man, wie viel an Rohstoffen, Wasser und Fläche für die Herstellung der ausgewählten Produkte gebraucht werden“, betonte Schmitz. Für diesen Fairtrade-Supermarkt hat die Familie Davids ein Ladenlokal zur Verfügung gestellt.

Wie Manfred Holz, ehemaliges Vorstandsmitglied von Fairtrade Deutschland, bei der Verleihung der Urkunde ausführte, hat Geilenkirchen alle geforderten Kriterien bravourös erfüllt. Die Auszeichnung ist auf zwei Jahre begrenzt, dann wird erneut überprüft, ob Geilenkirchen den Anforderungen genügt.

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