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Noch keine Entscheidung über einen sicheren Schulbus-Halt in Nirm

Redaktion 2. Juni 2016 2 Minuten gelesen

Geilenkirchen. Auch nach mehrfacher Beratung in Ausschüssen gibt es für die Geilenkirchener Stadtverordneten noch Diskussionsbedarf zur Schulwegsicherung für Kinder aus Kraudorf und Hoven, die derzeit noch bei der Heimfahrt am Mittag den Gelenkmuss an der Spitzkehre in Nirm (Abzweigung nach Kraudorf) und damit auf der Fahrbahn verlassen müssen. Ein Beschluss wurde bei der Ratssitzung am Mittwoch vertagt, allerdings mit der Maßgabe, dass dadurch nicht der Zeitpunkt verpasst werden darf, zu dem der Fahrplanwechsel für 2017 bei den Verkehrsbetrieben behandelt wird. Ein Vorschlag der Verwaltung sieht vor, dass die betroffenen Kinder den Gelenkbus aus Richtung Hückelhoven in Randerarth verlassen und mit einem kleineren Pendelbus weiter bis Nirm fahren, was jährlich 7000 Euro kosten würde.

Während Fraktionssprecher Christoph Grundmann („SPD-Linke“) den Antrag seiner Fraktion nicht mehr ausführlich begründen wollte, weil schon so oft darüber geredet wurde, befürchtete Heinz Kohnen (CDU), dass der Gelenkbus nicht mehr fahren würde und die Bewohner von Kraudorf-Nirm mittags von Geilenkirchen abgeschnitten wären. Er schlug vor, nochmals über einen Einsatz von Verkehrshelfern (Schülerlotsen) nachzudenken. Dem folgten zumindest teilweise auch die Sprecher anderer Fraktionen, wobei es auch darum ging, Kosten einzusparen. Karola Brandt (Bürgerliste): „Warum sollen wir 7000 Euro ausgeben, wenn es auch anders geht!“ Die Anregung, durch eine Straßenverengung eine Art Haltebucht für den Gelenkbus zu schaffen, hatte zuvor Beigeordneter Markus Mönter als nicht durchführbar bezeichnet. Jürgen Benden (Grüne) machte den Vorschlag, den Einsatz von Verkehrshelfern zu prüfen und, falls hier das Ergebnis negativ sei, schon jetzt grünes Licht für den Einsatz des Pendelbusses zu geben. Der Antrag von Carl-Peter Conrads (CDU), den Beschluss auf die nächste Ratssitzung zu verschieben, fand schließlich mit 16 Ja-, 15 Neinstimmen und drei Enthaltungen eine äußerst knappe Mehrheit. (mh)

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