Wiltanet ersteigert ehemaliges Firmengelände von J. Hansen in Geilenkirchen

"Nutzungsmöglichkeiten werde ich mit der Stadt absprechen"

Das Areal der früheren Firma "J. Hansen". Es liegt an der Bahnstrecke gegenüber dem Geilenkirchener Bahnhof. Luftbild: V. Kirschbaum

Geilenkirchen. In dieser Woche wurde das ehemalige Gelände der Firma J. Hansen, An der Friedensburg, gegenüber des Geilenkirchener Bahnhofs, zwangsversteigert. Bereits im Jahr 2013 musste das Unternehmen in eine Planinsolvenz gehen. Die Firma Hansen Korbwaren GmbH mit Sitz in Geilenkirchen ist davon nicht betroffen. Anderslautende Berichte sind in diesem Zusammenhang nicht richtig.

Wilhelm Schmidt hat jetzt für sein in Geilenkirchen gewachsenes Unternehmen „Wiltanet“ die kompletten Grundstücke ersteigert. Im Sitzungssaal des Rathauses und im Beisein von Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld sowie Susanne Köppl von der Wirtschaftsförderung der Stadt, bekam Schmidt den Zuschlag für den gesamten Komplex an der Bahnlinie. Der Kaufpreis beträgt 1,9 Mio. Euro.

Bestätigung nächste Woche erwartet

„Bevor ich jetzt mit der Stadt über die Möglichkeiten der Nutzung spreche, muss ich erst die Bestätigung des Gerichts abwarten. Ich denke dies wird in der kommenden Woche der Fall sein“, so Schmidt. Das Unternehmen Wiltanet entstand im Jahr 2000 in der Konrad-Adenauer-Straße und beinhaltete überwiegend Mobilfunk-Artikel. Bereits vier Jahre später wurden die Räumlichkeiten zu klein und ein Umzug in die Haihover Straße wurde notwendig. Das Unternehmens wuchs stetig und auch das Sortiment benötigte immer größere Lagermöglichkeiten. Zwei weitere Vergrößerungen standen in den Folgejahren auf dem Programm. Zuerst ging es in die Zeppelinstraße im Gewerbegebiet Niederheid, bevor Schmidt eine eigenes Firmengelände in der Lise-Meitner-Straße erwarb und dort ein eigenes Gebäude samt Lager errichtete. Diese sind mittlerweile auch nicht mehr groß genug. „In den nächsten Wochen werde ich sehen, was wir dort machen können und was die Stadt genehmigt“, so Schmidt.

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