CDU verliert einen Platz im Rat der Stadt – Grüne und Bürgerliste legen kräftig zu

Geilenkirchen. Nach dem Kommunalwahlkrimi in Geilenkirchen werden ab heute die Zahlen genauer betrachtet. Im Rat der Stadt ist die Übermacht der CDU nach wie vor gegeben. In 17 der insgesamt 19 Wahlbezirken konnten sie das Direktmandat gewinnen. Lediglich Hans-Jürgen Benden (Grüne) und Helmut Gerads (Bürgerliste) konnten in ihren Wahlbezirke die Mehrheit erringen. Mit 17 Ratsmitgliedern ist die CDU im neuen Kommunalparlament Geilenkirchen vertreten. Sie verlieren einen Sitz. 21 Sitze gehen an die anderen Parteien. Die genaue Aufteilung können sie der Grafik entnehmen.

Den größten Einbruch gegenüber der letzten Kommunalwahl muss die SPD hinnehmen. Mit nur noch 11,84 Prozent büßen sie sechs Prozent ein und liegen damit weit hinter Grüne und Bürgerliste, die mit über 16 Prozent der wahre Gewinner der Wahlen in Geilenkirchen ist. Aufgrund des Kommunalwahlrechts erhält auch „Die Linke“ trotz ihrer 3,77 % einen Sitz im Rat der Stadt Geilenkirchen.

2 Kommentare zu CDU verliert einen Platz im Rat der Stadt – Grüne und Bürgerliste legen kräftig zu

  1. Beschämend finde ich die Wahlbeteiligung von gerade mal 56%. Corona kann hier nicht als Ausrede dienen, eine Briefwahl zu beantragen ist einfach.
    Das hat aus meiner Sicht nichts mit gelebter Demokratie zu tun.

  2. Tja die Wahlbeteiligung ist mehr als bedenklich wie auch die zu relativierenden Ergebnisse und eine Folge der Selbstherrlickeit Arroganz und Überheblichkeit der Politdarsteller, der sogenannten etablierten Parteien.

    Das trifft auch auf den Bund die Länder und Kommunen in gleichem Masse zu.Die Herabsetzung des Wahlalters trägt auch dazu bei und ist nur ein Angelplatz aus dem sich Parteien gerne bedienen zum Selbstzweck und Eigennutz.

    Generell haben die etablierten Parteien ein Problem mit gelebter Demokratie und lassen die Bürger und Wähler gerne im Regen stehen als Wahlvieh (Schafe) und Mittel zum Zweck.

    Wen verwundern da die geringen Wahlbeteiligungen. Und auch aus Niederlagen und Verlusten reden sich die Parteien alles schön und machen es sich passend.

    Ein weiteres Problem sind die Wahlbeteiligungen und die Prozentrechnung dazu. Ausgehend von 100% ist es doch immer schön zu sehen wie bei einer Wahlbeteiligung von z.B 60% Anteile von z.B 59% oder 41% z.B errechnet werden.

    Man kann ja darüber denken wie man will aber Fakt ist doch diese Art der Stimmenberechnung verfälscht alle Ergebnisse und fördert gewiss kein Vertrauen in Politik und deren Reiter.

    Die Politik der etablierten Parteien hat sich verselbstständigt dient sich selber und deren Klientel,die Wähler werden verschaukelt und verkauft. Wen wundern da noch die mageren Wahlbeteiligungen wirklich… .

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