Maßarbeit bei Schornstein-Sprengung – Wo wird die Deutschland-Fahne wehen?

Geilenkirchen. Es war ein kleines Großereignis: Die Sprengung des Schornstein auf dem Gelände der alten Molkerei am Ortseingang von Geilenkirchen. Bereits vor Monaten begann der Eigentümer des Geländes mit dem Abbruch der Gebäuden. Auch der rund 50 Meter hohe Schornstein musste zum Schluss dem Erdboden gleich gemacht werden. Eine Spezialfirma war zwei Tage damit beschäftigt den notwendigen Sprengstoff anzubringen und den Sprengbereich abzusichern. Der Schornstein sollte in eine dafür vorbereitete Grube fallen. Da sich in unmittelbarer Nähe Häuser befinden, wurde der Bereich großräumig abgesperrt. Ebenso wurde die NATO über die Sprengung informiert und stellte für diesen Zeitraum jedgliche Starts und Landungen ein. Etwa 150 Schaulustige wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Ebenso waren Fernsehteam vor Ort. Punkt 14 Uhr ertönte die Sirene und der Schornstein fiel exakt dorthin, wo er sollte. Maßarbeit des Sprengmeisters. Ein weiteres Stück Geschichte Geilenkirchens lag damit in Schutt und Asche. Eine Frage blieb an diesem Tag jedoch offen: Wo wird Willy Davids im nächsten Jahr bei der Fussball-Weltmeisterschaft die Deutschland-Fahne anbringen? Denn ganz oben auf dem Schornstein war sie in den vergangenen Jahren stets bei großen Sportereignissen weit über die Stadtgrenzen hinaus zu sehen.

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