In unserer Fotomontage sehen sie das Planungsvorhaben auf dem alten REWE-Gelände. Die Proportionen sind jedoch nicht maßstabsgerecht!
Geilenkirchen. Es ist ein weiterer Versuch das Areal des früheren REWE-Geländes wiederzubeleben. Seit dem Hochwasser im Jahr 2021 gab es mehrere Versuche aus dem derzeit kostenlosen Parkplatzgelände einen Wohn- und Geschäftsstandort entstehen zu lassen. Anfangs, im Jahr 2021 und 2022, hat die Kommunalpolitik mit einer eingesetzten Veränderungssperre viele mögliche Gedanken einer Neugestaltung zunichte gemacht. Nun könnte jedoch wirklich was entstehen.
Stadtrat soll Bauvorhaben absegnen
Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (Stewi) wurde jetzt ein erneuertes Konzept zur Beratung vorgestellt, das eine wirkliche Chance haben könnte. Nach fünf Jahren Hin und Her, sehen die Planvorlagen nun die bereits von Anfang an mögliche Konstellation an Geschäftsbereichen vor. Neben einem Vollsortimenter (REWE) könnte der Discounter (ALDI) und der Drogeriemarkt (Rossmann) auf dem Gelände Platz finden. Längere Diskussionen gab es in der Ausschuss-Sitzung wieder einmal wegen möglicher Verkehrswege, dem Parkkonzept und umwelttechnischer Bedenken. Doch diesmal scheint den Kommunalpolitikern die Rettung des Geilenkirchener Stadtkerns wichtiger, als parteipolitische Interessen. Die neue Planungsvorlage beinhaltet auch Wohnungsbau und ein Bistro an der Wurmbrücke.
Die Planungsvorlagen müssen jetzt noch den Rat der Stadt am 30. September passieren. Dies scheint aus Sicht der Verwaltung aber nur noch eine „Formsache“ zu sein. Das Bauleitplanverfahren für dieses Gelände ist bereits seit einigen Monaten Bestandteil der täglichen Arbeit verschiedener Ämter im Rathaus.
