Frank Büßelberg wird das Amt des Stadtbrandmeisters in Geilenkirchen demnächst übergeben.
Geilenkirchen. Der Geilenkirchener Stadtbrandmeister, Frank Büßelberg, hat Anfang August eine neue Arbeitsstelle angetreten. Als Fachbereichsleiter Kommunale Betriebe und Tiefbau arbeitet er jetzt werktags in der Verbandsgemeinde Vallendar (bei Koblenz). Die Verantwortung als Stadtbrandmeister in Geilenkirchen wird er bis zur Übergabe an seinen Nachfolger weiterhin übernehmen. Die Übergangszeit, bis der neue Stadtbrandmeister ernannt wird, könnte drei Monate dauern. „Ich bin nicht mehr nicht da“, meinte Büßelberg mit einem lächelnden Unterton und beschreibt damit seine Abwesenheit in Geilenkirchen während der Woche. „Ich habe mich dazu entschieden diese Tätigkeit in meiner früheren Heimat zu übernehmen und einen neuen Weg zu gehen. Seit nunmehr 18 Jahren wohnt meine Frau hier in Vallendar. Wir haben vor zehn Jahren geheiratet. Die Zeit ist gekommen umzuziehen. Das hat nichts mit Geilenkirchen zu tun. Die Entscheidung habe ich schweren Herzens getroffen“, so Frank Büßelberg.
Die Nachfolge als Stadtbrandmeister soll Bastian Mäntz antreten. Bis das aber soweit ist, müssen noch einige Regularien durch die Politik und den Kreis eingehalten werden. Die obligatorische Anhörung des möglichen neuen Stadtbrandmeisters hat es bereits im Juli gegeben. Eine Stellungnahme des Kreisbrandmeisters zur Persona Bastian Mäntz steht noch aus und am Ende der „Ernennungskette“ steht der Rat der Stadt, der Ende September den Stadtbrandmeister „durchwinken“ soll.
Bis dahin wird Frank Büßelberg die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehr aus der Ferne leiten: „Mein Stellvertreter, Thomas Graf, ist jeden Tag vor Ort. Wir tauschen uns ständig aus. Bis zur Übergabe werde ich die Freiwillige Feuerwehr weiter führen und ich hoffe, dass die Leitung dann auch an den in meinen Augen fachlich und menschlich guten Nachfolger, Bastian Mäntz, übergeben wird. Ich werde bis Ende des Jahres noch meine Wohnung in Geilenkirchen behalten und auch jederzeit, wenn ich gebraucht werde, vor Ort sein“, so Büßelberg.
Den Gedanken, in die Feuerwehr Vallendar seiner neuen Heimat einzutreten, hat Büßelberg derzeit nicht. Sollte dies irgendwann der Fall sein, wird er zu seinen Anfängen zurückkehren: „Ich bin im Jahr 1985 in Vallendar in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten. Dort habe ich meine ersten Einsätze mit den Kollegen gehabt. Es wäre schon eine besondere Rückkehr, aber momentan denke ich nicht daran.“
