Das Gebäude soll aufgestockt werden. 37 Wohnungen für den Sozialen Wohnung sollen dort entstehen. Baubeginn nicht vor Ende 2027.
Geilenkirchen. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung stand das Thema „Wohnungsbau“ ganz groß auf der Tagesordnung. In Punkt eins wurde den Mitgliedern des Ausschusses ein Projekt in Bauchem vorgestellt, das im Sozialen Wohnungsbau entstehen soll. Das Gebäude, in dem derzeit unter anderem die Kreissparkasse mit ihrer Filiale beheimatet ist, soll mit zwei Vollgeschossen aufgestockt werden, sodass eine viergeschossige Gebäudestruktur entsteht. Der Baukörper soll so organisiert werden, dass eine hofartige, geschützte Binnenzone entsteht. Die Erschließung erfolgt über die Quimperlestraße. Der bislang bestehende fußläufige Durchgang zur Josefstraße wird abgebunden. Das Doch des Gebäudekomplexes soll eine Oberflächenbegrünung erhalten. Zudem soll das Umfeld komplett erneuert werden. Der Investor, Tim Schlun, war selber vor Ort und stellte sich den Fragen im Ausschuss. Er bekräftigte, dass dieses Projekt zu 100 Prozent im Sozialen Wohnungsbau entstehen soll. „Wir planen 37 Wohnungen in diesem Komplex. Die Anträge sind beim Kreis schon gestellt und wir hoffen, dass die Förderung hierfür auch erfolgen wird. Wenn alles gut läuft hoffen wir auf den ersten Spatenstich Ende 2027 oder Anfang 2028“, so Schlun. In der Sitzungsvorlage heißt es: Geplant ist die Umsetzung eines kompakten, zugleich qualitätsvollen Quartiersbausteins im Sinne der Innenentwicklung, der eine maßvolle Nachverdichtung im bestehenden Siedlungsgefüge ermöglicht und damit dem Grundsatz des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden Rechnung trägt. Hierzu wird der vorhandene Gebäudebestand revitalisiert und um zusätzliche Baukörperteile ergänzt.
Nachdem das Projekt vorgestellt wurde konnten die Mitglieder im Ausschuss ihre Fragen stellen. Auf die Frage der CDU, was mit den derzeitigen Bewohnern ab der Bauphase wird, hatte Schlun eine klare Antwort: „Wir haben einen großen Fundus an Wohnungen auf die wir zurückgreifen können. Da wird für jeden Mieter eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden!“Jürgen Benden als fraktionsloses Ausschussmitglied gefiel nicht, dass der Durchgang zur Josefstraße nicht mehr öffentlich zugängig sein soll: „Ich gehe fast täglich da lang. Es ist eine schöne Abkürzung zum Einkaufmarkt. Man solle den Weg doch so lassen!“ Schlun entgegnete ihm und verwies auf die zahlreichen Polizeieinsätze in diesem Bereich wegen Ruhestörung und anderen Delikten. „Wir werden den Durchgang nicht offen lassen“, so der Investor. Die Abstimmung der Ausschussmitglieder war dann einstimmig und das Projekt kann weiter verfolgt werden.
