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Nach „richtig schlechtem Spiel“ baut Hyballa die Startelf um – Demai und Cubukcu sind eine Option gegen den KSC

Redaktion Veröffentlicht:21. Januar 2011 | Aktualisiert:23. Januar 2011 3 Minuten gelesen

Aachen. Peter Hyballa redete bei der Pressekonferenz am Aachener Tivoli gar nicht lange um den heißen Brei rum: „Das war ein richtig schlechtes Spiel von uns in Berlin.“ Die Schlüsse daraus hat der Coach auch schon gezogen. „Die Startelf wird sich auf jeden Fall verändern“, kündigte er am Donnerstag an.

Den Auftakt seiner Ausführungen bildete die Mängelliste des Auftritts an der Alten Försterei: „Wir müssen versuchen, in der Spieleröffnung stabiler zu werden. Wir müssen versuchen, schneller ins Gegenpressing zu kommen, leidenschaftlicher am Mann zu arbeiten. Wir müssen bei Ballbesitz breiter spielen. Das alles haben wir gegen Union Berlin nicht gemacht – und ich könnte noch 53 andere Dinge aufzählen, die wir schlecht gemacht haben.“ Hyballa machte keinen Hehl daraus, richtig wütend über den Auftritt gewesen zu sein. Typisch für den 35-Jährigen wie er die Lage zusammenfasste: „Wir sind auf der linken Überholspur, aber ab und zu knallen wir in die Leitplanke. Das am letzten Freitag war ein schwerer Unfall.“

Jetzt geht der Blick nach vorne auf das erste von drei Heimspielen binnen einer Woche. Und da erfährt der Trainer in der täglichen Arbeit eine positive Reaktion seines Teams: „Wie die Mannschaft sich im Training präsentiert, ist gut.“ Einstellung und Mentalität seien bei seinem Team ohnehin nie ein Problem, lobte Hyballa. Wie die angedeuteten Änderungen aussehen werden, dazu hüllte sich der Coach wenig überraschend in Schweigen. Zwei Personalien wurden dann doch näher besprochen. „Aimen Demai ist fit und hat sehr gut trainiert. Er ist mit Sicherheit eine Option“, so der Trainer über den Rechtsverteidiger, der sich seit Dezember mit Wadenproblemen herumplagte. Und dann ist da ja noch Neuzugang Bilal Cubukcu, der in Berlin eine halbe Stunde lang überzeugte. „Unschlüssig“ sei er sich, so Hyballa. Von Anfang an bringen und „sich auskotzen lassen“ oder als Joker auf die Bank setzen – so lauten die Alternativen. Volle 90 Minuten sind für den türkischen Techniker wohl noch nicht drin.

Rund 18.500 Karten sind für die Partie am Samstag verkauft, die Kombitickets für das Pokalspiel mit eingerechnet. „So ein Kombiticket ist doch schön, man darf drei Spiele von uns sehen. Wir wollen die Leute bei uns behalten, die vielleicht nur wegen Bayern München im Stadion sind“, sagt Hyballa, der dem Gegner am Samstag Respekt zollt. „Mit Uwe Rapolder hat der KSC jetzt einen Trainer, der unheimlich viel Disziplin in die Mannschaft bringt. Sie wollen  unbedingt da unten raus, und sie haben dank des Trainers jetzt eine ganz andere Stimmung im Klub“, sagt der Alemannia-Coach.

Für alle, die noch keine Karte für die Partie am Samstag haben, gibt es wie gewohnt die Möglichkeit, Tickets in den Alemannia-Shops im Tivoli und in der Pontstraße, über die Hotline 01805 / 018011 (14 Cent pro Mi­nu­te aus dem dt. Fest­netz, Mo­bil­funk­preis ma­xi­mal 42 ct/min), im Internet bis vier Stunden vor Spielbeginn unter www.alemannia-tickets.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen zu kaufen. Zudem sind die Tageskassen wie gewohnt ab 2,5 Stunden vor Spielbeginn geöffnet.

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