Mit einem Beamer wurde verschiedene Details des Brückenbauwerks auf eine Leinwand projeziert. Stephan Hut (Strassen NRW) erklärte den Zuhörern die einzelnen Bauabschnitte.
Geilenkirchen-Süggerath. Mit einer Bürgerversammlung in Süggerath wurde den interessierten Ortsbewohnern die kommende Brückenbaumaßnahme näher erklärt und auch die möglichen Unannehmlichkeiten aufgezählt. Eigens dafür kam Stephan Huth von Straßen NRW an diesem Abend nach Süggerath. „Ich war bereits vor sieben, acht Jahren hier und wir haben über ein mögliches Brückenbauwerk über die Schienen der Deutschen Bahn gesprochen. Nun sprechen wir über das Bauvorhaben, welches im November beginnen soll. Die Planungen laufen schon viel länger, nahezu 20 Jahre“, so die Einführung von Huth. Er sprach auch darüber, dass die Statistiken für das letzte Jahr in NRW die meisten Unfälle an Bahnübergängen bundesweit zeigen. Dies ist sicherlich auch ein Aspekt, um derartige Bahnübergänge wie zwischen Geilenkirchen und Süggerath zu beseitigen. Lars Speuser, Ortsvorsteher von Süggerath und an diesem Abend auch Gastgeber der Bürgerversammlung fragte, wie lange die Baumaßnahmen andauern werden und mit welchen Sperrungen zu rechnen ist? „Mit Beginn der Arbeiten für die Brücke wird auch die L364n komplett gesperrt werden. Zunächst mus das Erdreich bis in eine Tiefe von zwei bis drei Meter abgetragen werden, da der Untergrund sehr schlecht ist und die große Spannweite der Brücke eine große Festigkeit des Bodens benötigt. Der Bahnverkehr wird vom 9. Januar bis zum 6. März 2026 auf dem gesamten Streckenabschnitt gesperrt. Eine weitere Sperrpause wird es dann im Sommer geben. Die Fertigstellung ist nach jetzigem Stand für Ende November 2026 geplant. Die Baukosten für diese Brücke werden auf etwa acht Millionen Euro geschätzt. Eine Umleitung wird für die gesamte Bauzeit dann über Kogenbroich angeboten“, so Huth. Lars Speuser wies darauf hin, dass jegliche Änderungen im Bauvorhaben frühzeitig kommuniziert werden. „Der Bürger wird stetig über den Verlauf informiert werden“, so Speuser.

Die Bahnstrecke wird komplett gesperrt! Was ist das denn für eine Unverschämtheit für die Leute die immer von Geilenkirchen nach Mönchengladbach oder Düsseldorf pendeln müssen!
Geschätzte Baukosten 8 Millionen.
Mal überlegen. Am alten Wasserwerk und Limittenweg gibt es 7 Häuser. Hinzukommen noch die städtische Unterkunft, sowie Neu- und Alttischeln.
Mal abwarten, wie hoch sich die eigentlichen Baukosten belaufen.
Da mag sich jeder sein eigenes Bild nach der Sinnhaftigkeit machen.
Das ist wieder ein Präzedenzfall für den Bund der Steuerzahler.
Eine eigene hochpreisige Brücken für eine Hand voll Leute plus einem Feldweg. Weiß der Herr Oliver Krischer überhaupt was seine Leute da Vorhaben?