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Menschen mit Behinderung bekommen bei der Stadt Geilenkirchen eine Chance

Redaktion Veröffentlicht:9. September 2020 | Aktualisiert:13. September 2020 2 Minuten gelesen
Titelbild

Bauhof-Mitarbeiter Mario Muckel (li.) und Sebastian Deutz (2. v. re. vorne) sind feste Bestandteile bei den städtischen Baukolonnen.

Geilenkirchen. Die Stadt Geilenkirchen und die Lebenshilfe Heinsberg arbeiten seit einigen Jahren eng zusammen. Beide Seiten haben jetzt einen Zwischenbericht zur Integration von Menschen mit Behinderung gegeben. „Wir haben die vorgegebene Quote von fünf Prozent an Mitarbeitern mit Behinderung seit Jahren weit überschritten. Bei der Stadt Geilenkirchen haben wir eine Quote von neun Prozent. Und darauf können wir stolz sein“, so Bürgermeister Georg Schmitz. Beim Treffen auf dem Bauhof der Stadt waren auch zwei Mitarbeiter anwesend, die von der Lebenshilfe in die Arbeit der städtischen Bediensteten eingegliedert sind. Einer dieser ist Mario Muckel. Er arbeitet bereits seit mehr als zwei Jahren im Außendienst des Bauhofs. „Es macht mir sehr viel Spaß hier zu arbeiten. Mit den Arbeitskollegen komme ich sehr gut aus“, so Muckel. Und genau dies bestätigen auch die Chefs in der Verwaltung. „Wir als Stadt sind froh, dass wir auch solche Leute in unseren Reihen haben“, so der Technische Beigeordnete, Stephan Scholz. Auch der Bauhofleiter Wolfgang Jansen spricht in höchsten Tönen von den Mitarbeitern: „Alle sind mit euch zufrieden, weiter so.“ Auch Sebastian Deutz ist glücklich ein Teil der städtischen Arbeitskolonne zu sein: „Ich bin jetzt seit fünf Monaten hier. Es macht sehr viel Spaß. Jeden Tag gehe ich mit Freude an die Arbeit. Das war nicht immer so.“

Für die Lebenshilfe Heinsberg ist dies eine weitere Erfolgsgeschichte. Von den rund 600 vermittelbaren Menschen bei der Lebenshilfe können fast zwei Drittel in betriebsinterne Arbeitsverhältnisse vermittelt werden. Edgar Johnen, Geschäftsführer der Lebenshilfe Heinsberg, freut sich über die se Entwicklung: „Für uns ist es sehr wichtig, dass wir so viele Leute in betriebsinterne Arbeitsverträge vermitteln können. Es geht aber auch nur, wenn Städte, Gemeinden und auch die Industrie da mitmacht. Wir haben fast ausschließlich gute Erfahrungen bei den Vermittlungen gemacht. Ich hoffe, dass es so weiter geht.“

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