Kontrollaktion der Polizei im gesamten Kreis Heinsberg – Mehr als 400 Fahrzeuge kontrolliert

Kreis Heinsberg. Am Mittwoch (6. Mai) führten Beamte der Kreispolizeibehörde Heinsberg eine Kontrollaktion bezüglich der Einhaltung der Coronaschutzverordnung und Fehlern von und gegenüber Radfahrern durch. Auch die Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Ablenkung sowie Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurden überwacht. An zwölf stationären und drei mobilen Kontrollstellen im Kreisgebiet, die im Bereich von Schulen und Kindergärten lagen, wurden durch die Beamten/innen insgesamt 407 Fahrzeug und 461 Personen kontrolliert.

Dabei stellten die Polizisten fest, dass eine Person ihren Pkw unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt sowie eine Anzeige gegen ihn gefertigt. Drei Fahrzeugführer nutzten während der Fahrt verbotswidrig ihr Mobiltelefon. Dafür erhielten alle eine Anzeige. Ein Verwarngeld wurde acht Fahrradfahrern angeboten, die entweder auf dem Gehweg fuhren oder den Radweg in die falsche Richtung benutzten. Zwei Personen hatten während der Fahrt ihr Kind nicht richtig gesichert. Auch sie erhielten eine Verwarnung.

Im Kreis Heinsberg ist überhöhte Geschwindigkeit noch immer der Killer Nr. 1. Die gefahrene Geschwindigkeit entscheidet darüber, wie schwer die Folgen eines Verkehrsunfalls ausfallen. An der Stelle, an der man bei 50 km/h nach einer Vollbremsung zum Stehen kommt, fängt man bei 60 Stundenkilometern erst an zu bremsen. Die Folgen einer – offenbar nur geringfügigen – Überschreitung der Geschwindigkeit können daher gravierend sein. Deshalb wurden bei diesem Kontrolleinsatz auch Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen und Kindergärten durchgeführt. 76 Fahrzeugführer wurden aufgrund überhöhter Geschwindigkeit angehalten und kontrolliert. Drei Personen waren so schnell unterwegs, dass sie neben einem Bußgeld auch mit einem Fahrverbot rechnen müssen. In einer 30 km/h Zone war der traurige Spitzenreiter mit 56 km/h unterwegs. Acht Verkehrsteilnehmern wurde ein Verwarngeld angeboten, da sie die Vorfahrt nicht beachtet hatten. Weitere fünf hatten während der Fahrt den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Vier Fahrzeugführer hatten Fahrzeugpapiere oder Warnwesten nicht dabei. Auch ihnen wurde ein Verwarngeld angeboten. Insgesamt stellten die Polizisten 107 Verstöße fest und ahndeten sie. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle vor einem Kindergarten (Zone 30) wurden 1210 Fahrzeuge gemessen, davon erhielten 205 Fahrzeugführern eine schriftliche Verwarnung, da sie zu schnell unterwegs waren. Sieben Personen waren so schnell unterwegs, dass sie mit einem Bußgeld sowie einem Fahrverbot rechnen müssen. Die höchste vorwerfbare Geschwindigkeit, die an dieser Stelle gemessen wurde, betrug 71 km/h! Positiv fielen die Kontrollen bezüglich der Einhaltung der CoronaSchVO aus. Die Beamten lobten die Disziplin der Menschen im Kreis und mussten keine einzige Anzeige schreiben.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darĂ¼ber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.