Feuerwehr Geilenkirchen wurde zu zwei Bränden in die Teverener Heide gerufen – Brandstiftung

Foto: Feuerwehr Geilenkirchen

Geilenkirchen-Teveren. Ein Großaufgebot an Feuerwehren aus Geilenkirchen und Übach-Palenberg waren am Dienstag in der Teverener Heide im Einsatz. Dort loderten gleich mehrere Flächenbrände, die von den Einsatzkräften gelöscht wurden. Oberflächenbrände gab es nicht. Die zahlreichen Schmorbrände im Unterholz wurden bis zum Abend gelöscht. Die Böden in den Wäldern momentan extrem trocken sind, wird darum gebeten, keine Zigaretten oder ähnliches wegzuwerfen. Wenn Spaziergänger Rauch oder sogar Flammen sehen, sollten sie umgehend die Feuerwehren informieren.

Geilenkirchen. Am Dienstag wurde die Feuerwehr Geilenkirchen zum ersten Einsatz in die Teverener Heide alarmiert. In einem Waldstück brannten ca. 400 m² Wald- und Heideboden. Da das Feuer durch Spaziergänger frühzeitig entdeckt wurde, konnte eine weitere Ausbreitung verhindert und das Feuer schnell gelöscht werden. Nach  Durchführung umfangreicher Nachlöscharbeiten konnte der Einsatz nach etwa 90 Minuten beendet werden. Die Feuerwehr Geilenkirchen war mit insgesamt 74 Einsatzkräften vor Ort.

Um 14.30 Uhr am gleichen Tag wurde die Feuerwehr erneut zu einem Feuer an einer anderen Stelle in die Teverener Heide alarmiert. An der angegebenen Stelle konnte durch die ersteintreffenden Kräfte Brandgeruch wahrgenommen werden. Da durch den vorhandenen Wind keine Rauchsäule aufstieg, konnte die eigentliche Einsatzstelle, die tief in einem Waldstück lag, erst nach umfangreichen Erkundungsmaßnahmen, die gemeinsam mit dem Revierförster durchgeführt wurden, gefunden werden. An zwei zusammenliegenden Stellen brannten einige hundert Quadratmeter Wald- und Heideboden. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern war ein umfangreicher Löscheinsatz erforderlich. Die Löschwasserversorgung an dieser abgelegenen Stelle in der Teverener Heide wurde im weiteren Einsatzverlauf im Pendelverkehr mit Unterstützung von Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehren aus Gangelt, Heinsberg, Hückelhoven und der Flughafenfeuerwehr der NATO sichergestellt. Vorsorglich wurde zur Unterstützung auch ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Übach-Palenberg alarmiert, welches jedoch nicht mehr zum Einsatz kam. Zur Erkundung der Einsatzstelle aus der Luft war auch ein Hubschrauber der Polizei im Einsatz. An dieser Einsatzstelle verbrannten ca. 2.500 m² Wald- und Heideboden. Die Feuerwehr war mit insgesamt 102 Einsatzkräften im Einsatz.
Bei beiden Einsätzen waren der Führungsdienst der Feuerwehr Geilenkirchen, die Löscheinheiten Geilenkirchen, Süggerath, Gillrath/Hatterath, Teveren, Tripsrath/Niederheid, Prummern, Waurichen und die Verwaltungsstaffel im Einsatz. Die letzten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle nach mehr als sechsstündigen Einsatz gegen 20:45 Uhr verlassen. In beiden Fällen hat die Polizei Ermittlungen zur Brandentstehung aufgenommen.

Foto: Feuerwehr Geilenkirchen
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