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Konzept bietet Aussichten auf ein besseres Radwegenetz

Redaktion 6. Februar 2018 2 Minuten gelesen

Geilenkirchen. Auf einige Schwerpunkte des von der Verwaltung erarbeiteten umfangreichen „Radverkehrskonzepts“ wies Beigeordneter Markus Mönter im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung hin. Demnach behandelt das Konzept, das den Ausschussmitgliedern vorlag, Themen wie die verschiedenen Radwege- oder Radstreifenformen, die Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer, die Radwegebenutzungspflicht oder die Verbesserung des Radwegenetzes. Hervorstechende Themen des Konzeptes sind auch die Darstellung vorhandener Radwege und „Wunschlinien“ für den Alltagsverkehr, also möglichst direkte Radstrecken zwischen den Außenorten und der Innenstadt, und für den Freizeitverkehr mit landschaftlich attraktiven Strecken.

In der Diskussion meinte Grünen-Sprecher Jürgen Benden, mit dieser Zielvorstellung sei die Verwaltung auf einem guten Weg. Seine Fraktion vermisse jedoch einen intensiveren Austausch mit dem ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), der als Fachverband wichtige Anregungen geben könne. Benden forderte die Verwaltung zu solchen Gesprächen auf, über deren Ergebnisse im Fachausschuss berichtet werden sollte.

Die Sprecher der übrigen Fraktionen gaben einige Anregungen zu Detailfragen. So schilderte Christoph Grundmann die problematische, weil unübersichtliche Pkw-Ausfahrt mit der Querung des Radweges am „Kaufland“-Gebäude, Wilfried Kleinen (Geilenkirchen bewegen und FDP) lobte das gelungene Konzept, vermisste aber Hinweise auf Fördermöglichkeiten, Manfred Schumacher (CDU) schlug einen Radweg für den Berliner Ring zwischen Heinsberger Straße und Trips vor und warnte vor Gefahren bei der Öffnung von Einbahnstraßen und Wilfried Plum (Für GK) sprach vom Handlungsbedarf am Bestand der Radwege.  Zu einigen dieser Punkte nahm die Verwaltung kurz Stellung. Beigeordneter Markus Mönter sprach von langfristigeren Änderungsplänen vor dem „Kaufland“ und betonte, dass man bei jeder Maßnahme an Fördermöglichkeiten denke. Beigeordneter Herbert Brunen ergänzte, dass in vielen Einzelfällen auch die Polizei mitzureden habe.

Vor der Abstimmung bedauerte Jürgen Benden (Grüne), dass auf seine Anregung zu weiteren Gesprächen mit dem ADFC  nicht eingegangen wurde und seine Fraktion deshalb nicht für das sonst gute Konzept stimmen könne. Der Ausschuss sprach sich dann bei zwei Enthaltungen und einer Neinstimme mit großer Mehrheit für die Umsetzung des vorliegenden Konzeptes aus. (mh)

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