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Ergebnis des europaweiten Blitz-Marathon – Autofahrer sind an diesem Tag vorsichtiger

Redaktion Veröffentlicht:16. April 2015 | Aktualisiert:17. April 2015 2 Minuten gelesen

Kreis Heinsberg. Beim Blitz-Marathon, der am Donnerstag, 16. April zwischen 6 Uhr und 24 Uhr durchgeführt wird, ziehen erstmals 22 europäische Länder an einem Strang. Im Kreis Heinsberg wird insgesamt an 25 Stellen die Geschwindigkeit kontrolliert. Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis konnten auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Heinsberg unter 40 Messstellen aussuchen und so mitentscheiden, wo die Polizei beim Blitzmarathon die Geschwindigkeit misst. Dieser Aufforderung kamen viele gerne nach. An der Messstelle in jeder der 10 Kommunen, die die meisten Stimmen erhalten hatte, wird heute die Geschwindigkeit gemessen. Bis 16.15 Uhr wurden insgesamt 6834 Fahrzeuge überprüft. 137 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs. 123 mussten ein Verwarnungsgeld zahlen. 14 waren so schnell unterwegs, dass sie mit einer Anzeige rechnen müssen. In einer 30-ger Zone war der schnellste Pkw Fahrer 15 km/h zu schnell. 29 km/h Überschreitung waren es innerhalb einer 50-ger Zone innerhalb geschlossener Ortschaften. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer, der außerhalb geschlossener Ortschaften in einer 70-ger Zone 41 km/h zu schnell unterwegs war. Der Fahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen. Bei drei Fahrzeugführern wurde festgestellt, dass sie den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Sie mussten ein Verwarngeld zahlen. Ebenfalls drei Verkehrsteilnehmer hielten während der Fahrt ihr Handy in der Hand und erhalten eine Anzeige. Die Kontrollen dauern noch bis 24 Uhr heute Nacht an. Die Aktion ist ein Appell an alle – Autofahrer, Motorrad- und Fahrradfahrer – sich dauerhaft an die Verkehrsregeln zu halten, um sich und andere zu schützen. An diesem Tag fahren Verkehrsteilnehmer erfahrungsgemäß langsamer und verantwortungsbewusster. Ziel der Polizei im Kreis Heinsberg ist es, den Menschen ins Bewusstsein zu rufen, wie gefährlich schnelles Fahren ist. Deshalb wurden die Kontrollstellen vor der Aktion veröffentlicht. Weniger Opfer sind unser Erfolg – nicht mehr „Knöllchen“!

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