Sieger und Platzierte gemeinsam mit Veranstalter Florian Koltun (li.), BM Armin Leon (2.v.li) und Arnd Schürmann (Vorstand Kreissparkasse).
Geilenkirchen. Der Wettbewerb beim diesjährigen Klaviersommer in Geilenkirchen ist nur noch Geschichte. Am Sonntag endete der hochklassige Euregio Piano Award mit einem Orchesterfinale in der Aula der Realschule Geilenkirchen. Wieder einmal war die Aula bis auf dem letzten Platz besetzt. Die Besucher des Orchesterfinals, bei denen die Finalisten des Wettbewerbs einzeln um den Sieg spielten, sollten an diesem Tag auch auf ihre Kosten kommen. „Das Niveau ist in den letzten Jahren immer besser geworden und wir sind mittlerweile auf einer Linie mit den besten internationalen Wettbewerben. Auch wenn es bei uns nicht so hohe Preisgelder gibt, kommen die besten Pianisten nach Geilenkirchen“, weiß Veranstalter Florian Koltun zu berichten. Ein Grund dafür ist sicherlich auch die Tatsache, dass er mit seiner Konzertagentur den Künstlern eine Vielzahl an Konzert-Arragements bieten kann. „Ich kann dabei mein großes Veranstalter-Netzwerk nutzen und für die Künstler wirklich interessante Arragements anbieten. Das macht den Klaviersommer in Geilenkirchen einzigartig“, so Koltun. Bürgermeister Armin Leon dankte nach der Siegerehrung Florian Koltun für sein unglaubliches Engagement rund um den Klaviersommer. „Ohne ihn wäre das alles nicht möglich“, so der BM.
Ebenso wie der Wettbewerb, war in diesem Jahr auch wieder die Jury hochrangig besetzt. Sie hatten es bei einer solchen Klasse nicht einfach Sieger und Platzierte zu filtern. Dennoch sahen sie den Japaner Kazusa Sagawa vorne. Als Sieger kassiert er ein Preisgeld in Höhe von 6000.- Euro. Koltun meinte dazu: „Die Entscheidung war denkbat knapp, aber letztlich war sich die Jury beim Sieger einig.“ Auf Platz zwei kam Yangrui Cai aus China (2000.- Euro) vor Ivan Shemchuk aus der Ukraine (1000.-Euro).
Zudem gab es noch weitere Preise, wie z.B. den Publikums-Preis, der dazu berechtigt, im kommenden Jahr den Klaviersommer zu eröffnen und nicht zu vergessen, den Pressepreis. Beide Preise konnte Yangrui Cai entgegennehmen.
Mit jeweils 250.- Euro Preisgeld wurde vier weitere Musiker in folgenden Kategorien prämiert:
Fedor Kossyi – Russia (bestes Klassikstück)
Zeyu Shen – China (bestes Romantikstück)
Saho Akiyama – Japan (bestes modernes Klassikstück)
Jan Widlarz – Poland (beste Talent)
