Ringstraße in Immendorf – Parkplätze stehen im Fokus der Verwaltung

Warnbaken im Bereich des Kindergarten-Eingangs sollen ein Halten unmöglich machen. Dies ist aber nur eine Übergangslösung.

Geilenkirchen-Immendorf. Die Planungen der Straßen-Sanierungsarbeiten in der Ringstraße in Immendorf gehen in eine weitere Phase. Nachdem Baupläne im Bauausschuss genehmigt wurden, gab es in der Bürgerschaft erhebliche Bedenken und Proteste. Die Verwaltung der Stadt Geilenkirchen hielt daraufhin eine Bürgerversammlung zu diesem Thema ab. Dabei wurde kontrovers diskutiert und seitens der Verwaltung versucht einen „guten Weg“ zu finden. In der Ringstraße befindet sich die Grundschule sowie der Kindergarten. Besonders am Morgen gibt es eine Menge Autoverkehr, der für die Kinder gefährlich sein kann. Oftmals liegt es aber auch an den Eltern, die ihre PKW´s überall parken oder an jeder Stelle anhalten. Genau das ist auch das große Problem. Als Übergangslösung wurden auf Höhe des Kindergarten-Eingangs Warnbaken auf der Straße angebracht, die ein Halten oder Parken in diesem Bereich unmöglich machen. Die Stadtverwaltung möchte in diesem Bereich der Straße einige zusätzliche Parkplätze schaffen. Aber wo sollen diese entstehen?

„Parkplätze im Bereich von Kindergarten und Schule stehen für uns im Fokus. Sie werden dort einfach benötigt. Diesbezüglich stehen wir mit allen Parteien in Kontakt. Es müssen zunächst einmal alle Fakten auf den Tisch kommen. Wir werden in den nächsten Wochen daran arbeiten, einen vernünftigen Entwurf zu erstellen. Dieser soll im Bauausschuss dann vorgestellt werden“, so der Technische Beigeordnete Stephan Scholz.

13 Kommentare

  1. Einfach nur lächerlich. Das Halteverbot muss nur durch die Stadt zu den entsprechenden Zeiten überwacht werden. Wieso soll dort nach Schulende nicht geparkt werden. Ein Verbot mit zusätzlichen Klemmfixen auszustatten ist auch nicht notwendig. Wie kann eine Straßenverkehrsbehörde sowas nur anordnen?

  2. Die Stadt muss das gesamte Problem sehen und angehen. Nicht nur Fragmente. Für den Immendorfer Laien wie mich zum Verständnis: 1. Landcafe in den letzten Jahren mit immer mehr Verkaufsfläche – Parkplätze dafür schaffen Fehlanzeige 2. KiTa auf der Straße – Parkplätze vorhalten Fehlanzeige 3. Museum integriert – Parkplätze schaffen Fehlanzeige 4. KGS zur Ganztagsschule erweitert – Parkplätze dafür schaffen Fehlanzeige 5. Neuen Sportplatz bauen – Parkplätze (Schulhof ist Spielbereich -absolutes Parkverbot) dafür schaffen Fehlanzeige. Ich habe mir den Spaß erlaubt und an einem Sonntag nach den Berichten mal gezählt. Es standen deutlich über 100 Fahrzeuge auf der Ringstraße und dem Schulhof! Fast alle ordnungswidrig geparkt. WOW! Wenn der normale Bürger baut oder erweitert, muss er Parkplätze nachweisen. Ansonsten gibt es keine Genehmigung. Für die Stadt und das Landcafe scheinen wohl andere Regeln zu gelten. Als Stadt hat man zu viele Jahre die Augen verschlossen. Der Betreiber des Cafes sieht die Probleme durch die Besucher doch auch. Er sollte auf die Anwohner zugehen und er hat doch Platz für weiteren Parkraum. Soll das jetzt der Steuerzahler übernehmen? Neben dem neuen Vereinsheim und hinter der Schule/KiTa ist eine Brachfläche im Eigentum der Stadt, wie zu hören ist. Das wäre doch eine Lösung für alle. Wenigstens ist man wohl mal wach geworden bei der Stadt. Den Anwohnern viel Erfolg. Der Protest lohnt sich hoffentlich! Ich drücke die Daumen…meine Unterstützung habt Ihr.

  3. Ich frage mich manchmal bei der Stadt, welche Befähigung hier die Planer und Entscheider haben. Die Stadt ist, wie zu lesen war, bereits vor Jahren auf die massiven Probleme und Gefahren hingewiesen worden. Wer schützt die Kinder dort? Eigentlich Bedarf es keiner Hinweise zu dem Auto Chaos dort. Wer öfters da ist an einem Wochenende oder während der „Rushhour“, der kennt die Probleme vermutlich. Die Bürgermeisterin kommt doch aus Immendorf, sie muss doch die Probleme auch kennen, oder? Das Landcafe arbeitet halt wie jedes Wirtschaftsunternehmen auf Gewinn. Das ist nicht verwerflich. Parkplätze für die Kunden durch den Steuerzahler darf aber keine Überlegung sein. Und die Genehmigung für die Ein/Ausfahrt des Cafes gegenüber dem Eingang der KiTa und KGS ist natürlich maximal unglücklich. Das sollte geändert werden. Die Stadt hat nun Aufgaben zu lösen und das Landcafe denke ich auch. Ein unterkellertes Haus für Parkplätze abzureißen wäre Schwachsinn, da es für die Kinder dann noch gefährlicher wird durch noch mehr Autos direkt neben dem Eingang. Eine Familie würde sich freuen über den Wohnraum. Die Stadt hat bei dem Haus schließlich vor Jahren noch die ganzen Fenster energetisch saniert. Jetzt verkommt das Haus. Es gibt genug Wiesen im direkten Umfeld neben dem Vereinsheim oder dem Silo. Da sollte halt ein großer Parkplatz entstehen. Als Planer schaue ich mir doch eigentlich die Situation vor Ort an, dann versuche ich bei Problemen die Ursachen zu ermitteln, dann sollten Lösungen ausgearbeitet werden und erst danach fange ich richtig an mit einer Straßenplanung. Bei der Stadt GK läuft es wohl wieder mal anders…kann ich als Bürger nicht verstehen. Man hat leider wieder den Eindruck, dass die Stadt erst durch die massiven Proteste wach geworden ist. Wieder ein Beispiel wie man es eigentlich nicht machen sollte von einer Stadt. Zurecht sind die Anwohner sauer.

  4. Neben dem neu gebauten Vereinsheim in unmittelbarer Nähe zur Umgehungsstraße und heranreichend bis zur Ringstraße ist eine Wiese bzw. Brachfläche. Nach dem Bau von Häusern wurde der verbliebene Rest der Wiese oder Brachfläche wohl von der Stadt Geilenkirchen erworben. Die Idee dahinter soll wohl damals gewesen sein, auf der restlichen Wiese oder Brachfläche neben dem Vereinsheim einen Kirmesplatz oder ähnliches zu errichten, da der alte ggfs. bald nicht mehr zur Verfügung stehen könnte. Da könnte man doch vielleicht auch einen Parkplatz machen. Zu Fuß zur KiTa, KGS, Landcafe, Sportplatz ist es nur ein Katzensprung. Das wäre doch vielleicht eine Lösung. Oder die Wiese neben der Brücke, die ist auch direkt an der Straße, aber gehört vermutlich nicht der Stadt. Oder vielleicht kann man dem Landcafe ein Stück Wiese abkaufen. Die Oberfläche muss zur Versickerung ja nicht gleich geteert sein. Auf der Ringstraße ist sprichwörtlich halt das Kind schon in den Brunnen gefallen. Die Versäumnisse reichen vermutlich lange zurück. Da sollte jetzt pragmatisch nach wirklichen Lösungen gesucht werden.

  5. Schön für die Stadt das sie versucht einen “ guten Weg “ zu finden.
    Das die Warnbarken noch stehen ist verwunderlich ,wurden sie doch bei der ersten Anbringung in einer Nacht-Nebelaktion abgeschraubt!

    Den Kindern wünsche ich keine Parkplätze sondern einen sicheren Weg zur Schule und Kindergarten.
    Den Eltern die Einsicht das zu Fuß gehen gesund ist!
    Es muss mehr Parkraum für die Besucher des Landcafes geschaffen werden und das nicht auf öffentlichem Raum!
    Ich musste ehrlich gesagt schmunzeln als ich den Bericht gelesen.
    Die Stadt vermittelt den Eindruck das die Probleme neu sind und sie jetzt handeln müssen. Warnbarken werden jetzt aufgestellt da es gefährlich ist für die Kinder.

    Hat man das nicht gesehen als man zusätzlich die Ein und Ausfahrt des Cafe genehmigt!

    Die Stadt verkauft sich so als wären sie die ganze Zeit im Dornröschenschlaf gewesen, nach Jahren wach geworden und ups wo kommt
    der ganze Verkehr her?
    Ja, selbst verschuldet GK.
    Den Kinder und Anwohnern drücke ich die Daumen!

  6. Ich kann die Anwohner sehr gut verstehen, schließlich habe ich im Schummeslshof gewohnt und den Verkehr mitbekommen. Oft hat man gedacht, man wohnt an der Autobahn besonders an Sonn und Feiertagen!
    Mir ist vorigen Sonntag aufgefallen, das man das Haus das bis vor ein paar Monaten bewohnt war jetzt verkommen lässt.
    Oder soll das Kalkül sein und drückt den Anwohnern noch mehr Autos + Verkehr aufs
    Auge?
    Wohnen möchte ich dort nicht mehr.
    An die Verantwortlichen der Stadt GK – setzen 6 –
    Mit Interesse verfolge ich den weiteren Werdegang !

  7. Viel Glück beim Erstellen eines vernünftigen Entwurfes Stadt GK !
    Den Kindern einen sicheren Weg zur Schule u. Kindergarten !
    Den Nachbarn des Cafes und Anwohner der Ringstraße endlich eine gute Regelung seitens der Verantwortlichen !
    Den Parteien eine gute Brille beim Prüfen des Entwurfes !

  8. Schützt bitte endlich die Kinder vor Ort! Seit Jahren ist das Dilemma dort bekannt. Und die Stadt schaut weg. Der Fußweg für die Kinder ist gefährlich. Das Ordnungsamt habe ich noch nie gesehen. Ist der Parkplatz des Landcafes voll, so muss halt gesperrt werden und das Ordnungsamt sollte mal Knöllchen verteilen zum Lerneffekt. Anders geht es wohl leider nicht. Für Elterntaxis kann auch zeitweise die Straße mal gesperrt werden. Siehe Erlass der NRW-Landesregierung. Warum schläft die Stadt hier den Schlaf der Gerechten? Muss erst ein Kind, ein Radfahrer oder ein Fußgänger zu Schaden kommen. Dann ist der Aufschrei groß. Ich vermisse daher den Aufschrei der Schule, der KiTa und auch der Eltern zu den Bedingungen dort auf der Straße. Die Anwohner wehren sich zurecht jetzt durch die Interessengemeinschaft. Bravo! Jetzt tut sich wohl was…mal sehen, ob die Stadt jetzt keinen Murks mehr fabriziert und eine Lösung vollbringt. Aber bitte zeitnah, damit man nicht wieder einschläft.

  9. Bin Mutter, Elterntaxi und Kunde des Landcafes. Ich verstehe die Problematik von den Anwohnern,auch wenn ich selber oft dazu beitrage.
    Zur Vermeidung der Probleme gibt es Lösungen!
    1) absolutes Halteverbot an Schule und Kindergarten.
    2) Eigentümer des LC sorgen für genügend Parkraum
    3) Stadt GK sorgt für ausreichenden Parkplatz so wie ich gelesen habe gibt es dieses Grundstück neben dem Vereinsheim.
    Nur so bekommt man etwas Ruhe auf dieser Straße wenn auch der Durchgangsverkehr nicht zu verhindern ist. Die Eltern, Lehrer und Erzieher,Besucher des Museums usw. werden mehr oder weniger “ gezwungen “ ein kleines Stück zu gehen. Dann wäre eine Regelung für alle erreicht.
    In dem Artikel steht das die Straße Parkplätze braucht das nenne ich “ Thema verfehlt “ genau das Gegenteil ist der Fall.
    Das muss mittlerweile doch jeder verstanden haben auch die Stadt.

  10. Ich kenne die Ringstraße von früher und jetzt. Zeitweise heftiger Verkehr im Gegensatz zu früher.

    Die Leute sollten halt nicht für zwei Brötchen samstags und sonntags mit dem Auto das Landcafe anfahren. Das ist ab sieben Uhr morgens grausam für die Anwohner. Klar, dass das irgendwann eskaliert. Nicht falsch verstehen. Das Landcafe ist schön. Aber so klappt es anscheinend nicht.

    Man hat dort seitens der Stadt einfach vermutlich zu viel genehmigt. Die Schule und die KiTa haben klar auch nicht genug Parkraum und kein Kind aus Immendorf sollte mit dem Auto gebracht werden. Da sollten Hinweisen an die Eltern folgen.

    Aber das Landcafe ist doch mittlerweile sehr groß geworden, vielleicht zu groß für solch einen Bereich im Dorf. In der Ecke von Immendorf ist halt alles auf kleinem Raum. Da muss die Stadt mal pragmatisch und logisch jetzt was planen und gegensteuern. Am besten die Anwohner fragen und nicht den Großkopferten nachlaufen. Super wäre, wenn das Landcafe sich in die Lösung einbringt und Ruhe einkehrt. Kunden einfach auch mal auf die Situation hinweisen und sensibilisieren. Bringt so doch keinen weiter…

    Die Idee mit der Wiese scheint doch ganz gut…aber am Ende müssen!! weniger Autos angelockt werden. Meine Erfahrung ist, je mehr Parkraum, je mehr Leute kommen mit dem Auto. Man ist einfach zu bequem ist. Leider. Manchmal muss es erzwungen werden.

    GK hat doch einen Mobilitätsmanager…wofür, wenn nicht dafür???

  11. Da steht doch ein“Absulut Halteverbot“ Schild. Warum diese Barken auf Kosten der Steuerzahler aufstellen? Die Stadt hat doch einen Ordnungsdienst, warum keine Kontrollen und entsprechende Strafgelder. Das würde doch auch einen „Gewinn“ für die Stadtkasse und zur Finanzierung des Ordnungsdienstes einbringen.
    Einfach nur lächerlich, mal will sich wohl keine Probleme einhandeln.
    Vielleicht kann man sogar ordnungswidrig geparkte PKW im Rahmen des Brandschutzes für die Schule und besonders in Schulzeiten abschleppen lassen.
    Das alles würde wirken, also „Ärmel hoch“ und das Recht umsetzen.

  12. Eigentlich sind wir ja hervorragend in der Analyse, aber schlecht in der Lösung von Problemen geworden. Bei der Stadt scheint leider beides schlecht. Kann ja nicht so schwer sein hier eine Lösung zu finden um hier zu Befrieden. Auch wenn sich das Problem durch jahrelanges wegschauen der Stadt wohl zementiert hat.

  13. Das Landcafe und die Stadt sind hier in der Pflicht was zu tun. Die Stadt muss was überlegen für einen sicheren Schul- und Kindergartenbereich und das Geschäft des Cafes läuft bestimmt auch nicht so schlecht. Man kann nicht vermutlich gut Geld verdienen und die Allgemeinheit zahlt für Parkplätze die vielleicht zu wenig sind. Auf der Ringstraße im direkten Bereich der Kita und Schule sind weitere Parkplätze nicht so gut. Finde ich. Es ist zu eng alles dort und zu gefährlich für die Kinder in den Verkehrszeiten. Ein paar Meter vom Auto aus gehen schadet da nicht. Bei noch mehr Autos auf der Ringstraße hat man Kinder schnell übersehen. Auch die Stadt hat gepennt mit den Genehmigungen. Das hätte so nie!! geplant oder genehmigt werden dürfen. Die Einfahrt dort gegenüber den Eingängen Schule und Kita und die Größe des Cafes passen einfach nicht mehr so richtig zusammen.

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