Mobilbauten für 350 Personen an der Landstraße? – Ihre Meinung ist gefragt

Bewerbung um eine Zentrale Unterbringungseinrichtung für geflüchtete Menschen

Auf einem Grundstück an der Landstraße zwischen Hochheid und Tripsrath (rot eingefärbt) sollen nach dem Wunsch der Verwaltung Mobilbauten entstehen. Stimmen Sie mit ab.

Geilenkirchen. Eine turbulente Sitzung gab es am Dienstag im Ausschuss für Bildung, Soziales, Sport und Kultur. Das Thema „Flüchtlingsunterkunft“ in Geilenkirchen war Bestandteil dieser Sitzung. Sowohl die Parteien, als auch Verwaltung und Bürger werden seit mehreren Monaten mit immer neuen Lösungsansätzen versorgt. Ein Neubau am Bahnhof wurde im letzten Jahr von den Parteien zunächst abgelehnt und zur weiteren Diskussion verschoben. Wochen später kam der nicht mehr genutzte Sportplatz in Rischden ins Gespräch. Dort sollte eine „zentrale Unterbringungseinheit“ (ZUE) auf dem Gelände entstehen. Ein entsprechendes Grundstück wäre dort verfügbar gewesen. Jedoch soll das Angebot der Stadt für das Grundstück, damals im Besitz der Firma LBBZ, angeblich nicht hoch genug gewesen sein, so das es an einen anderen Bieter verkauft wurde. Der Vorteil dieser Variante einer ZUE wäre gewesen, dass alle Kosten komplett vom Land übernommen werden. Die Stadt würde sogar noch eine Pacht für das Grundstück erhalten und es bliebe im Eigentum. Auf dem Grundstück würden sogenannte Mobilbauten errichtet, in denen alles Vorhanden ist. Eine Komplettbetreuung für die sich in der Einrichtung befindlichen Personen wäre gewährleistet und würde vom Land in Gänze übernommmen.

Die Verwaltung der Stadt Geilenkirchen hat bereits zum Ende des letzten Jahres der Bezirksregierung ein entsprechendes Grundstück vorgeschlagen. Es geht um eine Grundstücksfläche, die seit vielen Jahren im Besitz der Stadt Geilenkirchen ist. Genau geht es um eine Gewerbefläche an der Landstraße zwischen Hochheid und Tripsrath. In Zeiten von Bürgermeister Georg Schmitz wurde dieses Grundstück gekauft und bis dato nicht vermittelt. Daher ist das Grundstück immer noch im Besitz der Stadt.

Im Ausschuss für Bildung, Soziales, Sport und Kultur wurde dieses Vorhaben den Mitgliedern nun vorgestellt. Nach mehr als 90 Minuten, teilweise heftigen Diskussionen, kamen die Ausschussmitglieder zur Abstimmung. Mit elf Ja-Stimmen bei acht Gegenstimmen wurde der Beschlussvorschlag, der ausschließlich besagt, dass im weiteren Verfahren die Verwaltung der Stadt die Bemühungen des Landes zur Erstellung und zum Betrieb einer ZUE mit maximal 350 Plätzen auf dem städtischen Grundstück begleitet, in die nächste Instanz geschickt. Jetzt wird der Rat der Stadt am 6. März darüber entscheiden, ob die Stadt das Gelände dem Land für eine Unterbringung anbietet. Bevor überhaupt ein Ja oder Nein über eine solche Einrichtung beschlossen wird, werden Informationsveranstaltungen des Landes und der Stadt für alle Bürger durchgeführt werden. Dies haben sowohl die Bürgermeisterin, Daniela Ritzerfeld, als auch der Erste Beigeordnete, Herbert Brunen, in der Sitzung ausdrücklich mitgeteilt.

Die genaue Vorlage und den Beschluss können Sie im Nachfolgenden lesen.

Im Moment sind leider keine Umfragen verfügbar.

Sachverhalt:

Die Stadt Geilenkirchen betreut und versorgt aktuell 624 geflüchtete Menschen (Stand: 06.02.2024). Diese wohnen sowohl in städtischen Gemeinschaftsunterkünften als auch in vielen angemieteten Wohnungen im gesamten Stadtgebiet. Da die Stadt nach wie vor in der Aufnahmeverpflichtung steht und die zur Verfügung stehenden Unterkünfte in absehbarer Zeit nicht mehr ausreichen werden, wurden im vergangenen Jahr bereits konkrete Vorschläge zur Schaffung neuer Unterbringungsmöglichkeiten unterbreitet und diskutiert. Zu konkreten Entscheidungen kam es bislang nicht.

Da die Situation des begrenzten Wohnraumes immer mehr Kommunen im Land trifft, hat die Landesregierung Ende letzten Jahres die Initiative ergriffen, die Kapazitäten in den Landeseinrichtungen zu erhöhen bzw. solche neu zu schaffen. Die Bezirksregierung Köln hatte am 30.10.2023 die Kommunen zu einer Video-Konferenz eingeladen, um die aktuelle Flüchtlingssituation und insbesondere die damit verbundenen vielschichtigen Belastungen in den Kommunen zu erörtern.

Hierbei ging Regierungspräsident Dr. Wilk u. a. auch auf die Bemühungen des Landes NRW ein, die Plätze in den zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) des Landes weiter auszubauen. Das Land sei weiterhin auf der Suche nach Immobilien, die geeignet seien, um dort solche Einrichtungen aufzubauen. Da diese ZUE mindestens für die Aufnahme von 350 Personen ausgelegt sein sollten, suche das Land Freiflächen mit einer Größe von mindestens 8.000 m². Hierauf würde das Land dann Mobilbauten errichten, die mit einer umfassenden Infrastruktur ausgestattet seien, so dass dort auch eine Kinderbetreuung stattfinden werde. Außerdem werde eine solche Anlage professionell betreut. Im Hinblick auf die nach den aktuellen Statistiken für die Stadt Geilenkirchen noch zu erwartenden Zuweisungen besteht, wie bereits oben beschrieben, ein dringender Bedarf zur Schaffung weiterer Unterbringungskapazitäten. Hierzu wird es erforderlich sein, eine geeignete Fläche für die Schaffung von mindestens 100 Plätzen zu finden.

Vor diesem Hintergrund wurden Überlegungen angestellt, ob es für die Stadt ggf. interessanter sein könnte, dem Land eine Fläche zur Errichtung einer ZUE  anzubieten, anstatt eine eigene Einrichtung zu schaffen. Bereits in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 29.11.2023 hatte die Verwaltung über die Absicht informiert, dem Land NRW einen Standort für eine  Landesaufnahmeeinrichtung für geflüchtete Menschen vorzuschlagen. In dieser Sitzung wurde auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen, dem Land eine städtische Fläche an der Landstraße in Niederheid für diesen Zweck anzubieten.

Diese Fläche wurde am 20.12.2023 von einem Mitarbeiter der Bezirksregierung Köln in Augenschein genommen. Außerdem wurde eine Checkliste abgearbeitet, in der z. B. die Lage, die Eigentumsverhältnisse, die Nutzungsmöglichkeiten und die  Verfügbarkeit abgefragt wurden. Hierbei wurde erwähnt, dass die Mindestkapazität bei 350 Plätzen liege. Diese Kapazität würde in einer Vereinbarung zwischen Land und Stadt festgelegt und sei dann auch verbindlich als Obergrenze zu verstehen.

Nach Auswertung dieser Erkenntnisse teilte die Bezirksregierung Köln mit Mail vom 11.01.2024 mit, dass das Land die Fläche zur Einrichtung einer ZUE grundsätzlich für geeignet hält und daher die Gespräche hierüber fortsetzen möchte. Hierbei wurde zur Beschleunigung der Maßnahme angeregt, dass die Stadt die notwendige Erschließung und die Vorbereitung des Baugrundes gegen vollständige Kostenerstattung übernehmen könnte. Über das gesamte Projekt würde ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, dessen Inhalte in einem weiteren Termin mit der Bezirksregierung besprochen werden müssen. Die Nutzung der Fläche mit einer ZUE sei grundsätzlich für fünf bis zehn Jahre geplant. Das Gespräch fand zwischen der hiesigen Verwaltungsleitung und fünf Vertretern der Bezirksregierung aus den zuständigen Fachbereichen statt.

Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Bezirksregierung eine ZUE mit einer festgeschriebenen Kapazität von 350 Plätzen auf dem angebotenen städtischen Grundstück grundsätzlich realisieren möchte und hierzu dem Ministerium eine Wirtschaftlichkeitsberechnung vorlegen wird. Vor dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen Land und Stadt sei es aus Sicht des Landes essentiell, eine Einwohnerinformation in Form einer öffentlichen Veranstaltung durchzuführen. Hierfür würde das Land auch die Federführung übernehmen.

Die Maßnahme bietet für die Stadt vielfältige Vorteile, die in die Abwägung, ob das Projekt realisiert werden soll, einfließen sollten:

– Die Stadt müsste derzeit keine weiteren (eigenen) Plätze mehr schaffen, die aktuell wegen anhaltender Zuweisungen dringend erforderlich wären. Das hierfür notwendige Kostenvolumen wurde mit rund 4 Mio. € kalkuliert und könnte somit eingespart werden. Selbst bei einer kostengünstigeren Variante wäre mit mindestens 2 Mio. € zu rechnen bei einer Größenordnung von lediglich rund 64 Plätzen, die gerade einmal ausreichen würden, um das aktuelle Aufnahmesoll zu erfüllen.

– Die Plätze, die in einer ZUE geschaffen würden, werden voll auf die Aufnahmequote der Stadt angerechnet, so dass längerfristig nicht mit weiteren Zuweisungen gerechnet werden müsste.

– Die Personen in einer ZUE belasten die Verwaltung nicht mehr bei der Unterbringung, der Betreuung, der Integration, bei der Belegung von Kita- und  Schulplätzen, usw. Für die Dauer des Aufenthaltes in einer ZUE besteht keine Schulpflicht und kein Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Die Kinder werden in der Einrichtung betreut und es findet eine unterrichtsmäßige Versorgung statt.

– In der ZUE findet eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung statt, die ein Catering, soziale Betreuung, einen Sicherheitsdienst und einen Sanitätsdienst beinhaltet.

– Die derzeit rund 100 angemieteten Wohnungen könnten sukzessive zurückgegeben und hierdurch weitere erhebliche Kosten eingespart werden.

– Die in Rede stehende Fläche müsste für eine spätere gewerbliche Nutzung ohnehin noch erschlossen werden. Diese Kosten hierfür würde das Land jetzt übernehmen. Vergleichsweise könnte man hier auch auf die positiven Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückgreifen, als in den Jahren 2015/16 ff. auf dem Gelände des ZVBw durch den Kreis im Auftrag des Landes eine ZUE mit 220 Plätzen betrieben wurde.

 

Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Bemühungen des Landes zur Erstellung und zum Betrieb einer ZUE mit maximal 350 Plätzen auf dem städtischen Grundstück  Gemarkung Geilenkirchen, Flur 44, Flurstück 181, begleiten. Eine abschließende Entscheidung erfolgt auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung, die vom Land noch vorzulegen ist. Im Sinne einer frühzeitigen transparenten Informationspolitik möge die Bezirksregierung Köln gemeinsam mit der Verwaltung zeitnah eine öffentliche Informationsveranstaltung durchführen.

 

26 Kommentare

  1. Gelo-Center und Innenstadt sind mittlerweile eine Zumutung, das gleiche wird nun auch noch mit dem Gewerbegebiet passieren. Wir werden nur noch nach Hückelhoven einkaufen fahren

  2. Das ist alles gut erklärt und anscheinend gut durchdacht. Aber bis das Teil in Betrieb geht, haben wir neue Wahlen. Dann ist die Ampel Geschichte.Hoffe die Masseneinwanderungdann auch. Deshalb sollte man solche kostspieligen Projekte jetzt nicht planen. Unser Steuergeld wird eh überall hin verpulvert.

  3. Jacobs wird sich freuen. Wenn man so viele unterschiedliche Menschen so eng zusammenpfercht, dann wird früher oder später der ein oder andere ausrasten und randalieren. Eine Autoausstellung ist der perfekte Ort um Dampf abzulassen.

  4. Diese Anlage ist von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewünscht !!
    Vor allem wurde wieder versucht dieses Vorhaben still und heimlich umzusetzen.
    Es gibt schon genug Problem Hotspots in der Stadt und wenn sich darüber jemand beschwert wird er als Querulant abgestempelt

  5. Schickes Projekt, bitte mehr davon. Werde in max. zwei Jahren, Geilenkirchen
    verlassen, dann haben Sie weiteren Wohnraum zur Verfügung.

  6. Ich muss schon schmunzeln,wie naiv einige Kommentatoren sind.@Andre:glauben sie wirklich,die Situation in Hückelhoven ist besser?Einfach mal mit offenen Augen durch Hückelhoven gehen,rund um den Mediamarkt/Kaufland geht es genauso schlimm zu wie in der Innenstadt.Die Situation mit den Flüchtlingen ist überall so schlimm wie hier(freundlicher Hinweis an Frau Grimm).Da halt ich lieber mit Beate,Ronny und Heinz ,in der Hoffnung,das sich beim nächsten Regierungswechsel(hoffentlich nicht AfD) sich endlich was ändert.

  7. Geilenkirchen hat sich leider sehr zum Nachteil entwickelt und dieses Projekt setzt dem Ganzen die Krone auf. Die Gewerbetreibenden in diesem Gebiet und die Bewohner um dieses Projekt können sich auf jedem Fall schon mal warm anziehen.
    Wann wird denn mal Wohnraum für Geilenkirchener Bürger geplant und gebaut?

  8. „Jetzt wird der Rat der Stadt am 6. März darüber entscheiden, ob die Stadt das Gelände dem Land für eine Unterbringung anbietet.“

    „Bevor überhaupt ein Ja oder Nein über eine solche Einrichtung beschlossen wird, werden Informationsveranstaltungen des Landes und der Stadt für alle Bürger durchgeführt werden.“

    Finde den Fehler, heute ist bereits der 21. Februar….

  9. Hallo zusammen,
    habe hierzu mal eine Frage:
    In dem diesem Artikel anhägenden Foto ist eine Fläche „rot“ hinterlegt.
    Diese Fläche habe ich in „tim-online.nrw.de“ in etwa nachgemessen.
    Die Größe ist deutlich über 20.000 qm.
    Im Artikel wird eine Fläche von mindestens 8.000 qm beschrieben.
    Frage:
    Soll nun die gesamte Fläche des der Stadt Geilenkirchen eigenen Grundstücks bebaut werden, oder ist ein Ausbau auf 8.000 qm vorgesehen?
    Beim Ausbau von 8.000 qm schließt sich die Frage an, welcher Teil des
    Gesamtgrundstücks genutzt werden soll?
    Sollte jemand hierzu bereits Kenntnisse haben, bitte ich diese hier im
    Kommentarteil zu teilen.
    Danke!
    Freundliche Grüße

  10. Man fragt sich, wue wenig die Politik die Wähler heute noch interessiert. Wie kann man auf die Idee kommen, in einen Dorf mit 700 Einwohnern, in dem ja schon 70 Flüchtlinge in der Kaserne leben, weiter 350 Föüchtlinge zu packen und ein derartiges Ghetto zu erzeugen. Das alkes nur um Geld zu sparen? Dann werden imner die Lügen von den Familien erzählt, es sind aber überwiegend junge Männer. Der Ortsvorsteher, der ja mit Sicherheit dafür stimmt, erzählt jedem, man habr ja schon 2015 und 2016 so gute Erfahrungen gemacht. Das war reines Glück, aber nicht, weil man die Situation im Griff hatte

  11. Die Abstimmung kann man sich sparen. Selbst wenn 100 % dagegen stimmen, wird das Projekt durchgezogen.

  12. Vielleicht hilft ja gegen sowas weitere Demos gegen „Rechts“? Denke nach’n paar mehr Demos könnte ja dann auf 500 aufgestockt werden…Einfach nur noch ohne Worte,aber im ganzen Land.

  13. Es wäre mal interessant zu wissen, wer dafür gestimmt hat. Wenn man in Lindern oder Immendorf wohnt, kann man sehr leicht für eine derartige Einrichtung in Niederheid sein. Motto: besser die als wir. Und die Politik wundert sich hinterher, warum die Rechten nun auch im Geilenkirchener Stadtrat sitzen. Soviel Kurzsichtigkeit ist einfach nicht nachvollziehbar.

  14. Laut aktuellen Strukturdaten gibt es in Geilenkirchen 6 594 Vollzeit Beschäftigte (sozialversicherungspflichtig). Ist es sinnvoll die Anzahl der Migranten auf 1000 zu erhöhen? Meiner Meinung würde dies eine nicht hinzunehmende Belastung bedeuten.

  15. Es wird unruhig in Geilenkirchen werden. Werte der Immobilien in 2 km Umgebung werden sinken. Die Geschäftsleute rund um das neue Areal werden sich wohl bedanken. Warum überfordert man weiter die Gesellschaft?

  16. Um Gottes Willen! Einfach unfassbar. Ist den Verantwortlichen klar, was das für die Stadt bedeutet? Wir werden demnächst in der Innenstadt von Flüchtlingen überflutet. Ich weiß, hört sich „rechts“ an. Aber Geilenkirchen kann diese Anzahl an Flüchtlingen leider nicht mehr stemmen. Ich würde mir wünschen, dass die Stadt gegen das Land vor Gericht zieht und neue Flüchtlinge zunächst einmal nicht aufnimmt, da die wirtschaftlichen Voraussetzungen in GK nicht gegeben sind. Lasst es doch mal drauf ankommen. Wir warten auch noch immer auf Abschiebungen von Ausreisepflichtigen. Wir warten immer noch auf Bezahlkarten für Geflüchtete. Wir warten immer noch auf zumutbare Beschäftigung von Geflüchteten. Und wir sollten endlich mal vernünftig prüfen, wer hier Hilfe begehrt. Jeder 3te hat keinen Ausweis und sucht sich seine Nationalität bei der Befragung und beim Asylantrag aus. Es sind in unserem Land dringend Neuwahlen nötig und eine vernünftige Regierung ohne Beteiligung der AfD! Und der Stadtrat ist gefordert, nicht gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu entscheiden.

  17. Finde es total gefährlich an einer Landstraße Wohnungen zu errichten. Letztlich für die Rundumsorge, die nicht kontrollierbar ist. Was wenn dort sogar kleine Kinder überfahren werden. Dann der Lärm von der Landstraße….. Daher dagegen.

  18. Warum immer alles nach Niederheid ?
    Wir haben die Kaserne, das Gewerbegebiet Niederheid, das Gewerbegebiet Selka und das Gewerbegebiet Fürthenrode, sind also umschlossen von Gewerbegebieten, in denen schon Flüchtlinge untergebracht sind. Und
    nun noch eine große Aufnahmeeinrichtung für. Flüchtlinge.
    Was mutet man dem kleinen Ort Niederheid noch alles zu ?

  19. Liebe Hannelore,
    ich denke, dass ich nicht naiv bin, werde mich bestimmt nicht in D.
    niederlassen. Welche Partei soll denn die Änderung herbeiführen,
    Die, die zur Zeit im Stadtrat sitzen???

  20. Aus wirtschaftlichen Gründen kann ich die Überlegungen nachvollziehen. Wieso eigentlich noch Erschliessungskosten, egal wer sie zahlt, in Kauf nehemrn? Es gibt doch eine tolle Alternative. Den Beamtenparkplatz. Die Innenstadt zieht mangels Attraktivität keinen Menschen bzw. Käufer an. Auf den lächerlichen Pfingstmarkt kann verzichtet werden und schlimmer kann es mit dem Wurmpark nicht werden. Durch eine dortige Ansiedlung ist die Stadtverwaltung fusslöufig zu erreichen und der bestens ausgelegte ÖPNV in Geilenkirchen wird nicht überfordert. Ggf kann das Land aber das alte Rewegelände erwerben, auch bestens geeignet. Wie sieht es eigentlich im alten Fliegerhorst aus ? Nicht falsch verstehen, ich bin absolut gegen rechtes Gedankengut ! Ich sorge mich jedoch um die Zukunft unserer Stadt. In meinen Augen kannte die Entwicklung in den letzten Jahren nur eine Richtung, steil nach unten ! Andere Städte hingegen haben einen echten Wandel vollzogen. Bei Aufnahme so vieler Menschen wird es zu Spannungen kommen, kein Mensch traut sich Dunkelheit dann noch in die Stadt, Mesa und Jacobs werden abwandern und auch die Einzelhändler werden in keiner Art und Weise davon wirtschaftlich profitieren können.

  21. @Anonym:Warum Niederheid?Meine These lautet:weil dort kein Entscheidungsträger unserer Stadt wohnt!Es wird wohl höchstwahrscheinlich niemals eine ZUE in Immendorf geplant werden oder in der Nähe des Wohnhauses eines Mitglied des Stadtrats.Auch unsere Verwaltung weiß,das sie per Gesetz zu einer ZUE verpflichtet sind,wollen diese aber auch nicht vor der Nase haben.Soviel zu meiner These.Fakt ist aber,wenn man mit offenen Ohren durch Geilenkirchen läuft,man immer weniger die deutsche Sprache hört.Vielleicht kann man ja in 20 – 30 Jahren diese neue ZUE dann für die übrig gebliebenen Eingeborenen (die diese noch selten gesprochene Sprache „Deutsch“ sprechen) nutzen.Ich befürchte nur,das jeder weitere Flüchtling nur Wasser auf den Mühlen der AFD sein wird.Aber auch,weil besonders unsere Links-Grüne-Regierung den unkontrollierten Zuwachs begünstigt und Teile unserer Opposition (CDU/CSU) nur leere Phrasen von sich gibt.

  22. Alsoooo, dass diese Unterkunft in Niederheid errichtet wird war jedem klar der länger als 20 Jahre hier wohnt. Schon damals als wir für Tempo 30 in unserem Dorf gekämpf haben, sagte uns ein Herr von der Stadt: ihre Kinder gehören in ihren Garten und nicht auf der Straße! Egal, ich habe nichts gegen diese Unterkunft. Noch nicht. Menschen die aus solchen Ländern flüchten, kann ich gut verstehen. Ich würde auch abhauen. Anmerken möchte ich, Von- Humbold- Str., hier ist 30 Zone und trotzdem fliegen hier Durchgeknallte ab 20 Uhr mit bis zu ca. 160 Km/h durch. Dort wo die Unterkunft hin soll ist 70. —also dann sofort ändern. Sollte es irgendwann Probleme geben mit, wie manche sagen, den jungen Männern,werden wir sehen was passiert. Ich finde es jedenfalls lustig, wenn die Menschen nach draussen gehen, das erste was sie sehen: gute Küche :-) Hoffentlich verstehen sie das nicht falsch! Bis dann mal….

  23. Es wird wirklich keine Möglichkeit von Seiten der Politik ausgelassen,den Untergang von Deutschland zu beschleunigen.Zeit,nach Polen oder Ungarn auszuwandern.Dort herrscht zwar auch keine Demokratie,die existiert in Deutschland aber auch nicht mehr.Dort wird aber wenigstens noch die nationale Einheit geschätzt und der eigene Bürger erhält Wertschätzung – was es in Deutschland nicht mehr gibt.Ich schäme mich für meine „Volksvertreter“.

  24. Deutschland muss die Welt 1. Retten 2. Verbessern 3. Belehren
    Deutschland muss seine Bürger 1. Auspressen 2. Verdummen 3. Belehren

    Und ganz regional dabei: Stadt GK, Wonderwoman an der Spitze. Danke für nix.

  25. Der fatale Fehler vom Land ist, dass ZUEs gebildet werden. Erinnert mich an die Siedlungen vor 50-60 Jahren. Vor 20 Jahren kamen dann die ersten Fragen auf, warum sich die erste Generation der Gastarbeiter nicht integriert hat o.ä. Mit diesen ZUEs wird der selbe Fehler nochmal geschmiedet. Standort Geilenkirchen: Die Stadt Geilenkirchen ist ein sehr gutes Beispiel für Studenten/innen, die Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung oder ähnliches studieren. Genau so sollt ihr es nicht machen! Anscheinend kann sich die BMin nicht in die Lage eines Unternehmers vor Ort hineinversetzen. Traurig! Die Lösung für alle: Wohnraum u.a. mit diesen Mittel für ALLE BÜRGERINNEN UND BÜRGER! Es kann an bestimmter prozentualer Anteil für Flüchtlingsfamilien ausgelegt werden, sodass die Integration beschleunigt werden kann.
    Zusammengefasst: Wohnraum für ALLE an einem Anderen Standort!

  26. Merkwürdig ist auch, dass die Wirtschaftsförderung bei jeder Anfrage Unternehmern/Investoren mitteilt, dass die Stadt keine eigenen Grundstücke für Gewerbe oder Industrie hat. Plötzlich hat jetzt die Stadt oder eine Firma mit 4 Buchstaben Grundstücke in Geilenkirchen. Die Wirtschaftsförderung ist eine sehr wichtige Stabstelle einer Kommune, aber nicht in Geilenkirchen..

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