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Geschichtsverein Baesweiler digitalisiert städtisches Archiv – Noch viel Arbeit

Redaktion Veröffentlicht:19. April 2023 | Aktualisiert:20. April 2023 4 Minuten gelesen
Foto Mehlkop und Hermans

Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld mit Franz-Josef Hermans und Michael Mehlkop.

Geilenkirchen. Ende März begrüßten Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld, die städtische Archivarin Melanie Vaßen, Hauptamtsleiter Joachim Grünewald und der Leiter des Bürgerbüros René Langa Vertreter des Baesweiler Geschichtsvereins e. V. und den Heimatforscher Willi Görtz im Rathaus. Die Vertreter des Geschichtsvereins überreichten der Stadt wertvolle aufbereitete Daten, die auch für Ahnenforscher von großem Interesse sein dürften.
Im Rahmen eines mehrere Jahre dauernden Projekts hatten die Genealogen des Geschichtsvereins Personenstandsurkunden der Standesämter Geilenkirchen, Immendorf, Teveren und Würm verkartet und digitalisiert. Dazu gehören u. a. Heirats–, Geburts– und Sterbeurkunden. Die Verkartung ist eine Methode der Ahnenforschung, bei der die gesammelten Informationen systematisch auf Karteikarten bzw. in Computerdatenbanken erfasst und zugeordnet werden. So kann gezielt nach Personen oder Ereignissen gesucht werden. Um eine gute Qualität der Datenbank zu gewährleisten und eine zuverlässige Suche zu ermöglichen, müssen die Informationen sorgfältig auf Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft werden. Die Ausführung dieser praktischen Arbeiten erfolgte durch die Genealogen Franz–Josef Hermans aus Prummern und Michael Mehlkop aus Waurichen.
Die Ahnenforschung ist sehr umfangreich und die Qualität der Recherchen hängt von vielen Faktoren ab, z. B. der Verfügbarkeit von Aufzeichnungen, der Genauigkeit von Informationen und der Anzahl der Generationen, die man erforschen möchte. Fast 200 Jahre Geilenkirchener Geschichte von 1798 bis 1985 und über 95.000 Urkunden wurden von Franz–Josef Hermans und Michael Mehlkop in ihrer Freizeit durchforstet und in mühseliger Kleinarbeit digitalisiert.
Das sind ca. 550 Urkunden aus jedem Jahr aus denen nun insgesamt über 393.000 Datensätze entstanden sind. Daran haben die beiden Genealogen mehr als 10 Jahre ehrenamtlich gearbeitet. Josef Reinartz vom Geschichtsverein Baesweiler betonte bei der Vorstellung der Ergebnisse, dass für diese mühevolle Tätigkeit Zeit und Geduld wesentliche Erfolgsfaktoren gewesen seien.
„Ich vertreibe mir den Tag gerne mit Ahnenforschung. Von Montag bis Sonntag und auch an Feiertagen habe ich täglich 1–1,5 Stunden an dem Projekt gearbeitet. Es macht einfach Spaß immer wieder neue Verwandtschaftsverhältnisse kennenzulernen. Daher habe ich mich damals direkt freiwillig gemeldet, als ich von dem Vorhaben erfahren habe, die Personenstandsurkunden des Geilenkirchener Archivs zu digitalisieren.“, erzählte Franz–Josef Hermans. Der persönliche Bezug zum Ort und zu den Familien ist ihm hierbei besonders wichtig. „Die Ahnenforschung ist ein sehr spannendes, jedoch auch zeitintensives Hobby.“, so Michael Mehlkop. Zur Ahnenforschung ist er durch alte Familiendokumente gelangt. „Die eigene Familiengeschichte hat mein Interesse geweckt und seitdem interessiere ich mich für die Ahnenforschung.“, erklärte er weiter.
Als Datenbank wird das von Thomas Froitzheim entwickelte Computerprogramm „Genius“ genutzt. Josef Reinartz präsentierte das Programm und zeigte den Anwesenden die Handhabung. Genius ermöglicht die Recherche von Personendaten, wie sie üblicherweise in Kirchenbüchern und Standesamtsregistern anzutreffen sind. Der Geschichtsverein stellt der Stadt Geilenkirchen zwei Lizenzen dieses Programms zur Verfügung. Darüber freuen sich besonders der Leiter des Bürgerbüros René Langa und die städtische Archivarin Melanie Vaßen.

„Viele Anfragen erhalte ich ohne Angabe eines konkreten Zeitpunktes. Für mich erleichtert das Suchprogramm meine Arbeit enorm!“, erklärte Melanie Vaßen. Die Arbeit des Geschichtsvereins Baesweiler ist damit jedoch noch nicht beendet. „Es gibt noch ca. 90.000 unbearbeitete Urkunden.“, so Josef Reinartz. Würde man jeden Tag zwei Stunden daran arbeiten und für jede Eingabe drei Minuten Zeit einkalkulieren, bräuchte man für die verbliebenen Urkunden weitere sechs Jahre, um sie zu verkarten.
Bürgermeisterin Ritzerfeld bedankte sich herzlich für die tolle ehrenamtliche Arbeit der Herren Hermans und Mehlkop sowie für die bereitgestellte Software „Genius“ für das städtische Archiv und das Bürgerbüro. „Der Nutzen für die Arbeit im Bereich des Archivs ist enorm und das Engagement des Geschichtsvereins ist wirklich beeindruckend“, erklärte sie

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