„Landpartie“ der Stadt Geilenkirchen – Es gab viel zu erzählen

Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld begrüßte mehr als 300 Gäste bei der "Landpartie" der Stadt auf dem Hünshoverhof.

Geilenkirchen. Die Pandemie der letzten beiden Jahre verhinderte die traditionelle „Landpartie“ der Stadt Geilenkirchen. Doch unmittelbar vor den Sommerferien lud Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld jetzt wieder auf den Hünshoverhof ein. Mehr als 300 geladene Gäste aus Politik, Geschäftswelt, Verwaltung, Militär und Wirtschaft trafen sich zum Meinungsaustausch und dem einen oder anderen Getränk. Die Erste Bürgerin hieß die Spitzen der militärischen Vertretungen, Brigadegeneral Michael Schoy vom Verifikationszentrum in Niederheid sowie den Kommandeur der NATO-Truppen in Teveren, Major General Thomas E. Kunkel, herzlich willkommen. In ihrer Begrüßungsrede ging die Bürgermeisterin auch auf die aktuellen Probleme und Gefahren ein: „Nach zwei Jahren Pandemie und dem Blitzangriff auf die Ukraine haben sich bei vielen zunehmend Frust und Enttäuschung bis hin zu Gereiztheit und Ängsten entwickelt. Wir haben uns aufgerieben in den Unternehmen und Betrieben, den Schulen, unter Freunden, im Kollegenkreis – bis hinein in die Familien. Und doch – meine Damen und Herren – wir leben und erleben in unserer Heimatstadt auch ein wertvolles Miteinander. Und das gilt nicht nur für die Veranstaltungen, die in den vergangenen Wochen endlich wieder gefeiert werden konnten und gefeiert werden können.“ Einen besonderen Dank richtete Ritzerfeld an die Gastgeber, Anne-Marie und Erich Latten. „Ohne sie würde es die Landpartie nicht geben!“

Auch der Brigadegeneral des Verifikationszentrum in Geilenkirchen, Michael Schoy, ging auf den Krieg in der Ukraine ein: „Wir erleben eine epochale Herausforderung. Da kann man nicht nur von einer Zeitenwende sprechen. Da kommt einer und macht mit einem Fingerschnipp alles das zunichte, was in 30 Jahre mühsam aufgebaut wurde, Vertrauen“, so der Brigadegeneral.

Brigadegeneral Michael Schoy dankte der BM für die Einladung zur Landpartie.
Ein Dankeschön von Daniela Ritzerfeld ging auch an Anne-Marie und Erich Latten für die Bereitstellung der „Lokalität“.

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