Erkelenz: Kein AstraZeneca mehr für Personen unter 60 Jahren – Kreis reagiert auf schwere Fälle

Kreis Heinsberg. Das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg hat in Abstimmung mit dem Krisenstab und der ärztlichen Leitung des Impfzentrums in Erkelenz sowie das Land NRW entschieden, dass der Impfstoff des Herstellers AstraZeneca nicht mehr an Personen der Altersgruppe unter 60 Jahre verimpft werden darf.

Nach Bekanntwerden von zwei schweren Fällen von Komplikationen nach einer Impfung mit „COVID-19 Vaccine AstraZeneca“ im Kreis Euskirchen und einem Fall im Kreis Heinsberg sowie weiteren Verdachtsfällen wurden heute Vormittag die Impfungen bei Frauen unter 55 Jahren ausnahmslos auf den Impfstoff von Biontech umgestellt.

In diesem Zusammenhang weist der Kreis Heinsberg darauf hin, dass Geimpfte sofort einen Arzt aufsuchen sollen, wenn sie nach der Impfung Symptome wie Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Beinschwellungen oder anhaltende Bauchschmerzen entwickeln. Außerdem sollten alle Personen, die nach der Impfung neurologische Symptome aufweisen, wie starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder Sehstörungen, oder bei denen nach einigen Tagen auf der Haut Blutergüsse (Petechien) außerhalb der Impfstelle auftreten, umgehend einen Arzt aufsuchen.

Wie mit den Zweitimpfungen mit AstraZeneca umzugehen ist, wird später geklärt. Diese Impfungen stehen Ab Mai an.

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