Baladna spendet der Stadt Heinsberg 500 Lebensmittelpakete

Ein Zeichen von Solidarität und Mitgefühl

BM Wolfgang Dieder übernimmt von Mitarbeitern und dem Geschäftsführer der Baladna Deutschland, Werner Krauss, insgesamt 500 Pakete mit Lebensmitteln.

Heinsberg. In dieser Woche wurden Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder 500 Pakete mit vielfältigen Lebensmitteln der Firma Baladna aus Grevenbroich überreicht. Die Pakete mit hochwertigen Spezialitäten der orientalischen Küche werden über das städtische Ordnungsamt an bedürftige Menschen verteilt.

Dazu Werner Krauss, Geschäftsführer Baladna, Deutschland: “Baladna heißt auf Deutsch „Heimat“. Unser Unternehmen ist der größte Hersteller und Händler von arabischen HALAL-Lebensmitteln in Deutschland, und wurde von dem syrisch-türkischen Unternehmer Abdulrazak Kattan in der Südtürkei gegründet.“ Der Unternehmer Kattan und seine internationale Belegschaft hatten in den letzten Wochen mit großer Anteilnahme insbesondere die Geschehnisse in Heinsberg verfolgt: „Ich möchte mit unserer Spende ein Zeichen des Mitgefühls für Menschen in der von der Corona-Krise besonders betroffenen Nachbargemeinde Heinsberg setzen. Wir sind als Unternehmen mit unserer Europa-Zentrale seit 2017 in Nordrhein-Westfalen aktiv, und wurden hier sehr freundlich aufgenommen und in unserer Arbeit unterstützt. Jetzt ist es an der Zeit etwas zurück zu geben.“

Bürgermeister Wolfgang Dieder hatte bisher noch keine Berührungen mit der arabischen Küche. Nach einem ersten Kontakt mit Baladna kostete er gemeinsam mit seinem aus dem Irak stammenden Mitarbeiter des Ordnungsamtes, Mustafa Waleed, den Inhalt eines Probepakets und war überrascht: „Die gespendeten Produkte sind wirklich lecker und es werden sich sicher viele Menschen aus Heinsberg über diese kulinarische Abwechslung freuen. Aber neben der reinen Sachspende ist es für unsere Gemeinde auch sehr wichtig und tröstlich, dass Menschen ihre Anteilnahme zeigen.“

1 Kommentar zu Baladna spendet der Stadt Heinsberg 500 Lebensmittelpakete

  1. Das ist aber eine nette und soziale Geste. Als im Jahr 2017 pensionierter Ordnungsamtsleiter und Integrationsbeauftragter der Stadt Heinsberg beeindruckt mich das in besonderer Weise.

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