Mächtig Spaß hatten die vielen Talente bei der Talentiade 2026 in Übach-Palenberg.
Übach-Palenberg. Ein Wochenende, drei Sporthallen und hunderte strahlende Gesichter: Die Talentiade 2026 hat Übach-Palenberg am vergangenen Wochenende in die Handball-Hauptstadt der Region verwandelt. Als Ausrichter der „Champions League“ der Handballkreise Bonn, Oberberg, Köln und Aachen/Düren durfte der VfR Übach-Palenberg Handball e.V. über 200 Sportler der jeweiligen männlichen und weiblichen D-Jugend der Handballkreise sowie deren Trainer, Eltern und zahlreiche weitere Gäste willkommen heißen.
Das Turnier, das am Samstag in der Sporthalle Palenberg und am Schulzentrum startete und am Sonntag parallel in beiden Hallen des Schulzentrums ausgetragen wurde, verlangte den jungen Athleten alles ab. Die Stimmung war über beide Tage hinweg elektrisierend. Während auf dem Handballfeld um jeden Ball gekämpft wurde, bebten die Tribünen unter dem Jubel der zahlreichen mitgereisten Fans. Handballerisch wurden von den Teams unterschiedliche Kompetenzen erwartet: Ein Tag in der Spielform „Manndeckung“, ein Tag „Abwehrsystem 1:5“ sowie fünf unterschiedliche Koordinationsübungen, die als separater Wettbewerb gewertet wurden.
Dass ein Ereignis dieser Größenordnung so reibungslos verlief, ist vor allem der engen Zusammenarbeit vor Ort, insbesondere mit der Stadt und deren Verantwortlichen/Mitarbeitenden, zu verdanken. Ein besonderes Highlight abseits des Spielfelds war die Unterstützung durch das Mehrgenerationenhaus und dem FUNtasie e.V., die an beiden Tagen das Spielmobil zur Verfügung stellte. Dies und das perfekte Wetter sorgten dafür, dass die Talentiade nicht nur ein Leistungsturnier, sondern ein echtes Familienfest war, bei dem auch die kleinsten Besucher voll auf ihre Kosten kamen.
„Es war intensives, feuriges und außergewöhnliches Wochenende, und vor allem war es ein Riesenerfolg für den Handballsport in unserer Region“, so das Fazit der Organisatoren. Für den ausrichtenden Verein VfR Übach-Palenberg Handball e.V. war die Talentiade nicht nur organisatorisch ein voller Erfolg, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, sich als engagierter Gastgeber zu präsentieren und ein starkes Zeichen für die Nachwuchsförderung im Handball zu setzen. Wochenlange Vorbereitung, unzählige helfende Hände und eine hervorragende Abstimmung im Hintergrund trugen dazu bei, dass sich alle Gäste rundum wohlfühlen konnten. Zudem nutzte man das Wochenende, um sich auch in diesem Jahr gegen Rassismus und Diskriminierung zu positionieren, denn schon seit einigen Jahren beteiligt sich der VfR an der Aktion „Pink gegen Rassismus“ und verdeutlichte dies mit dem Tragen der berühmten „pinken T-Shirts“.
Am Ende des Wochenendes standen zwar auch Platzierungen und Ergebnisse fest, doch im Vordergrund blieb vor allem eines: die Freude am Sport. Viele der jungen Spielerinnen und Spieler werden sich noch lange an dieses besondere Erlebnis erinnern – an spannende Spiele, neue Freundschaften und das Gefühl, Teil eines großen Handballfestes gewesen zu sein.
