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Nitratbelastungen im Brunnenwasser sehr hoch – Spitzenwerte in Heinsberg

Redaktion Veröffentlicht:22. August 2023 | Aktualisiert:22. August 2023 3 minutes read
Dipl.-Phys. Harald Gülzow analysiert eine Brunnenwasserprobe

Dipl.-Phys. Harald Gülzow analysiert eine Brunnenwasserprobe im Labormobil vom VSR-Gewässerschutz. Foto: Matthias Ahlbrecht

Kreis Heinsberg. Die Brunnenwasseruntersuchungen vom VSR-Gewässerschutz ergaben in Wegberg und Heinsberg erschreckende Nitratbelastungen. 190 Gartenbesitzer hatten im Juni und August ihr Brunnenwasser am Labormobil abgegeben, um Gesundheitsrisiken bei der Nutzung des Wassers auszuschließen. In 106 der privat genutzten Brunnen stellte die gemeinnützige Organisation eine Überschreitung der Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter (mg/l) Nitrat fest. „Durch unsere Analysen erfahren wir in welchen Orten besonders hohe Nitratwerte vorliegen“, so Dipl.-Phys. Harald Gülzow, der im Labormobil bereits die ersten Untersuchungen durchführte. Die Nitratbelastungen bleiben nicht im oberflächennahen Grundwasser, sondern gelangen in immer tiefere Grundwasserschichten. Gartenbrunnen, die genutzt werden, fördern die Belastungen zu Tage. Die Gewässerexperten sind mit dem Labormobil für sauberes Wasser unterwegs. Nitrate, die vom VSR-Gewässerschutz heute im Brunnenwasser gefunden werden, können in einigen Jahren das Trinkwasser belasten.
Dipl.-Phys. Harald Gülzow stellte in privaten Gartenbrunnen in Effeld 282 Milligramm Nitrat pro Liter (mg/l), in Merbeck 135 mg/l, in Rickelrath 150 mg/l, in Harbeck 170 mg/l, in Klinkum 150 mg/l, in Erkelenz 128 mg/l, in Birgelen 174 mg/l, in Wassenberg 213 mg/l, in Kempen 132 mg/l, in Haaren 161 mg/l, in Heinsberg 133 mg/l, in Herb 148 mg/l, in Horst 137 mg/l in Laffeld 179 mg/l, in Gangelt 195 mg/l, in Schalbruch 225 mg/l und in Waldfeucht 128 mg/l fest. Das bedeutet Einschränkungen für die Nutzung im Garten. Die Brunnenbesitzer können dann mit dem Wasser nicht mehr den Gartenteich befüllen, weil es sonst zu einem starken Algenwachstum kommt. Das schadet der Artenvielfalt im naturnahen Teich. Bei über 100 mg/l Nitrat im Gießwasser kommt es auch zur  Nitratanreicherung im Gemüse. Die Ergebnisse zeigen, dass es wichtig ist das Brunnenwasser alle drei Jahre untersuchen zu lassen, da sich die Nitratbelastungen verändern. Brunnenbesitzern, die den Termin am Labormobil verpasst haben, können dem VSR-Gewässerschutz noch bis Ende November eine Wasserprobe mit der Post zusenden. Informationen dazu finden alle
Interessenten auf der Homepage unter vsr-gewaesserschutz.de

Viele Bürger wollten auch wissen, woher die Nitratbelastung kommt. Hier konnten die Gewässerexperten aufgrund ihrer ausführlichen Recherchen informieren. Im Kreis Heinsberg wird auf ungefähr 61 % der Kreisfläche Landwirtschaft betrieben. „Auswertungen in ganz Deutschland liefern uns die Bestätigung, dass ein hoher Anteil an intensiver Landwirtschaft zu höheren Nitratbelastungen führen. Dagegen stellen wir fest, dass wenn Siedlung, Verkehr oder Wald im Kreis dominieren die Belastungen geringer sind“, so Dipl.-Phys. Harald Gülzow.
Die landwirtschaftlichen Flächen im Kreis Heinsberg bestehen zu 83 % aus Ackerflächen. Dort ist die Gefahr der Nitratauswaschung höher als unter Grünland. Das liegt daran, dass die ganzjährige ununterbrochene Begrünung der Fläche eine intensive Durchwurzelung aufweist und dadurch das Nitrat aus dem Dünger weniger ausgewaschen wird. Das ist bei Ackerflächen nicht der Fall. Besonders hoch ist die Nitratauswaschung unter Feldern, die keine Bodenbedeckung aufweisen. Regenfälle schwemmen Nitrat, das nach der Ernte von Getreide oder Mais im Boden verbleibt ins Grundwasser. Der VSR-Gewässerschutz fordert, dass noch mehr Zwischenfrüchte angebaut werden, die den restlichen Stickstoff durch ihr Wachstum aufnehmen. Zu diesen schnellwachsenden Pflanzen gehört der Senf, kleeartige
Futterpflanzen, Ackerbohnen, Futtererbsen oder Lupinen. Sie dienen als Futtermittel oder werden durch die spätere Einarbeitung der Pflanzen in den Boden als Gründüngung genutzt.

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