Kreis Heinsberg (ots) – In den 24 Stunden des Blitzmarathons überprüfte die Kreispolizeibehörde mit Unterstützung des Kreisordnungsamtes die gefahrenen Geschwindigkeiten an insgesamt 34 Orten. Dass in dieser Zeit die Verkehrsteilnehmer deutlich disziplinierter unterwegs waren, als an anderen Tagen, war auf Grund der zahlreichen Vorankündigungen zu erwarten und auch einer der gewünschten Effekte dieses Blitzermarathons. Die immer wiederkehrende Präsenz in den Me-dien und auf den Straßen zielt darauf ab, dass die Botschaften in den Köpfen der Menschen ankommen. Denn es sollte jedem bewusst sein, dass unabhängig von der Frage, wer den Unfall verursacht hat, die Geschwindigkeit die Unfallfolge bestimmt – sie entscheidet über Leben oder Tod! Denn leider war auch in den ersten 5 Monaten des Jahres überhöhte Geschwindigkeit wieder der „Killer Nr. 1“ im Kreisgebiet. Bisher haben 8 Menschen ihr Leben bei Unfällen auf unseren Straßen verloren. Zwischen dem 4. und 5. Juni wurden im Kreisgebiet insge-samt 4785 Fahrzeuge überprüft. 240 Fahrerinnen und Fahrer waren zu schnell unterwegs und mussten in der Großzahl ein Verwarnungsgeld bezahlen, einige erhalten sogar eine Ordnungs-widrigkeitenanzeige. So wurde in einer „30er Zone“ ein Autofahrer mit 56 km/h gemessen, ein anderer innerhalb geschlossener Ortschaft mit 79 km/h. Außerhalb geschlossener Ortschaften hatte der unrühmlichen Spitzenreiter die zulässige Höchstgeschwindigkeit in einem 70er Be-reich um 24 km/h überschritten. Weiterhin wurde festgestellt, dass drei Fahrer keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten, zwei mit ihrem Handy am Steuer telefonierten und einer den Termin zur Hauptuntersuchung seines Fahrzeuges überschritten hatte.
Auch in Zukunft wird die Polizei weitere solche Kontrollen durchführen, um Menschleben auf unseren Straßen zu retten!
