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Geilenkirchen wünscht sich die Rückkehr zum „GK“

Redaktion Veröffentlicht:29. Oktober 2012 | Aktualisiert:3. März 2022 2 Minuten gelesen

Geilenkirchen.- Wer die Verbundenheit mit seiner Heimatstadt  zeigen will, kann – wenn er ein Fahrzeug hat – das demnächst vielleicht wieder mit einem GK-Kennzeichen tun. Bei nur einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen stimmte der Geilenkirchener Rat am Mittwochabend einem Antrag der SPD auf Wiedereinführung des GK-Kennzeichens zu.

SPD-Sprecher Horst Eberhard Hoffmann begründete den Antrag unter anderem mit der Werbewirksamkeit für Geilenkirchen und verwies auf Erfahrungen im Nachbarkreis Düren. Dort gebe es bereits 3.500 Anträge auf ein wieder einzuführendes Kennzeichen „Jü“ für Jülich. Der SPD-Antrag fand die Zustimmung der anderen Fraktionen wohl auch, weil er für die Stadt nicht mit Kosten verbunden ist.  Und eventuelle Einnahmen würde der Kreis (Straßenverkehrsamt) kassieren, worauf Christian Kravanja (Bürgerliste) hinwies.

Dass die Stadt in Sachen „GK“ nichts selbst entscheiden kann, erläuterte Beigeordneter Herbert Brunen, Die Entscheidung sei Sache des Landes in Zusammenarbeit mit dem Bund. Ein mögliches neues GK-Kennzeichen würde nicht obligatorisch, sondern lediglich eine Wahlmöglichkeit sein.

Mit einem Sparvorschlag scheiterte die FDP-Fraktion in Stadtrat, wenn sie auch für ihren Sparwillen gelobt wurde. Die FDP hatte vorgeschlagen die Zahl der Stadtverordneten von 38 auf 34 zu senken. Die Meinung der CDU, welche die anderen Fraktionen offenbar teilten, formulierte Wilhelm Josef Wolff. In einer Flächengemeinde wie Geilenkirchen müssten, so Wolff, alle Ortschaften im Rat repräsentiert sein. Das wirke auch der Politikverdrossenheit entgegen. Mit einem kleineren Rat sei das kaum machbar. Für die Bürgerliste warnte Christian Kravanja davor, zwei Wahlkreise zu streichen, was bei einer solchen Verkleinerung die Folge sei.

Einen Gegenvorschlag, der jedoch noch nicht zur Abstimmung stand,  machte Jürgen Benden für die Grünen. Man möge überlegen, so Benden, ob man die Bezirksaufteilung nicht aufheben könne, um so die Ausgaben für zwölf Ortsvorsteher (insgesamt 18.000 Euro im Jahr) zu sparen. (mh)

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