„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Veranstaltungen im Berufskolleg

Diskussion mit dem ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments

Geilenkirchen. Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat sich das Berufskolleg Ernährung – Sozialwesen – Technik in Geilenkirchen das Ziel gesetzt, durch Unterrichtsprojekte, Ausstellungen und andere Aktionen immer wieder gegen jede Art von Diskriminierung aktiv zu werden.

Durch den Krieg in Nahost beschäftigen sich viele Schüler:innen verstärkt mit dem Konflikt in Nahost, aber auch mit antisemitischen Äußerungen, Stereotypen und Vorurteilen, die in diesem Zusammenhang in Erscheinung treten, und nicht zuletzt mit einer zunehmenden Tendenz, die Shoah zu verharmlosen.

In diesem Zusammenhang haben wir für den Monat April mehrere Aktionen geplant, über die wir Sie gerne informieren möchten.

1) Ausstellung “Du Jude”

Von Montag, 8. April bis Freitag, 3. Mai 2024 wird im Forum der Berufskollegs die Ausstellung „Du Jude! – Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland“ der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. bei uns zu Gast sein. Die Ausstellung besteht aus 20 Tafeln, die über die verschiedenen Facetten des Antisemitismus informieren. Schulklassen unseres Berufskollegs ebenso wie der anderen weiterführenden Schulen in Geilenkirchen sind eingeladen, diese Ausstellung mit ihren Lehrer:innen zu besuchen.

2) Lesung von Burak Yilmaz „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“

Am Dienstag, 9. April, wird Burak Yilmaz aus seinem Buch lesen und anschließend mit Schüler:innen unserer Schule diskutieren. Er ist selbständiger Pädagoge und Sohn türkisch-kurdischer Eltern, arbeitet in einem Jugendzentrum und hat als Reaktion auf den Antisemitismus, der ihm dort begegnete, beschlossen, Fahrten mit jugendlichen Muslimen nach Auschwitz zu organisieren.

3) Diskussion mit Martin Schulz

Am Montag, 8. April, wird unser Schule-ohne-Rassismus-Pate Martin Schulz bei uns zu Gast sein. Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung wird mit Schüler:innen aus vier verschiedenen Bildungsgängen ins Gespräch kommen. Themen, mit denen sie sich schon auseinandergesetzt haben, sind neben dem Nahostkonflikt auch die Wahlen zum Europäischen Parlament (an denen viele zum ersten Mal teilnehmen dürfen) und die Gefahr durch rechtsextreme Strömungen.

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