Treffpunkt Beamtenparkplatz – Stadt zieht Konsequenzen – Betonbarrieren und Schranke

Betonbarrieren und eine Schranke trennen den Beamtenparkplatz in Zukunft nachts in zwei Hälften. Damit sollen "Auto-Treffen" verhindert werden.

Geilenkirchen. Seit vielen Jahren ist der Beamtenparkplatz in der Geilenkirchener Innenstadt ein Treff für junge Leute geworden. Doch die Zusammenkünfte beschränken sich oftmals nicht auf „bilaterale“ Gespräche. In den letzten Wochen, auch in der stark eingeschränkten Corona-Zeit, waren es nicht selten 100 Personen und eine Vielzahl Autos, die in den Abend- und Nachtstunden mit den Fahrzeugen ihre Runden auf dem Beamtenparkplatz zogen oder sogar Grillfeste durchführten. Dabei ist der „Treffpunkt“ mittlerweile nicht nur im Stadtgebiet bekannt, sondern weit über die Kreisgrenzen hinaus. Fahrzeuge aus den Kreisen Vieren, Mönchengladbach, Aachen und Düren sind nicht selten an den Ruhestörungen beteiligt. Sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizei führten mehrfach Kontrollen durch oder hatten diese beabsichtigt. Gewalt und Respektlosigkeit wurden ihnen mehrfach entgegengebracht. Selbst vor Beschädigungen der Polizeifahrzeuge scheuten die Anwesenden nicht zurück.

Die Stadt will dem Ganzen nun eine „Schranke“ setzen. Am Montagmorgen begannen Mitarbeiter des Bauhofes Betonbarrieren zur Trennung des Parkplatzes aufzustellen. Eine Schranke wird den hinteren Bereich in Richtung Wurmauenpark in den späten Abendstunden teilen. Somit soll verhindert werden, das Fahrzeuge mit quietschenden Reifen nach 22 Uhr über den Parkplatz fahren können. Die Polizei will vermehrt Kontrollen durchführen und Lärmbelästigungen rigoros durchsetzen. Strafen bis hin zu Beschlagnahmung der Fahrzeuge sind möglich.

10 Kommentare zu Treffpunkt Beamtenparkplatz – Stadt zieht Konsequenzen – Betonbarrieren und Schranke

  1. Super wirklich tolle Aktion .

    Bin stolz auf euch 👍🏽👍🏽👍🏽

    Endlich wird durchgesetzt .

  2. Da wissen wir ja, was bald dem Vandalismus zum Opfer fällt: Die Schranke. Anstatt konsequent Ordnungsgelder durchzusetzen und somit für Abschreckung zu sorgen, wird so eine übertriebene Lösung durchgesetzt. Sieht aus wie im Kriegsgebiet.

  3. Ich kann verstehen das sich sehr viele Leute über die Lautstäke beschweren vor allem seitdem vermehrt leute aus umliegenden Städten am Beamten auftauchen. Aber was haben wir Jugendlichen noch?
    Nicht jeder hängt gerne in einer viel zu vollen Shishabar rum oder blöd zuhause. Grade die Leute aus der Autoszene. Denn die sind nicht alle Gauner, Verbrecher oder Raser.
    Dafür stecken wir zu viel Geld in unsere Projekte weswegen wir niemals auf Ideen wie Burnouts oder Straßenrennen etc kommen würden.
    Klar gibt’s auch hier schwarze Schafe keine Frage. Wir sind ebenso von diesen ganzen posern und möchtegern leuten genervt. Aber wo soll man sich denn nun noch in ruhe treffen ?
    Wenn der Beamten gesperrt wird, geht’s im Parkaus lautstark weiter weil es dort ja so schön schallt und jeder will der lauteste sein sowie an vielen anderen Stellen… zumal es einige wichtigere Dinge gibt wie Alkoholkonsum von minderjährigen an der Gesamtschule oder Sportplatz sowie diverse Verbrechen im Kreis…
    Bitte macht euch darüber auch mal Gedanken und zieht nicht alle über einen kamm..

  4. Super gemacht. Jetzt stehen die im vorderen Bereich und nutzen die Blöcke als Sitzgelegenheit 👍👍

  5. Der Schuss geht nach hinten los:
    1. Verschandelung des Parkplatzes und der Eingang des Wurmauenparks.
    2. Hoher Aufwand, Schranke muß zweimal am Tag geöffnet/geschlossen werden. Von den Kosten für die Schranke, Schilder u.s.w. ganz zu schweigen.
    3. Der halbe Parkplatz ist ja frei zugänglich, also wird sich da getroffen und alles bleibt beim alten.
    4. Was machen die armen Busfahrer, die schon mal Pause auf dem Beamtenparkplatz machen?
    5. Was ist bei Veranstaltungen, gelten dann auch noch die Schließzeiten 19:00 bis 7:00 Uhr?
    Es gibt echt bessere, effizientere und preiswertere Lösungen. Nein, der Mist ist kein Ruhmesblatt für Geilenkirchen

  6. Wer waren denn bitte die Verantwortlichen, die diesen Quatsch in der Stadtverwaltung ausgebrütet haben? Wahrscheinlich will es, wenn es in die Hose geht keiner gewesen sein.

    Ich wäre für Betonbarrieren, die den ganzen Beamtenparkplatz einfassen und für eine massive Schrankenanlage. Die funktioniert dann tagsüber (bis 22:00 Uhr) wie eine Schrankenanlage in einem Parkhaus (dann muss man halt einen Euro pro Stunde kassieren). Sowas kostet halt. Oder, das wäre ein Vorschlag, der sicherlich etwas ausgefallerner ist: Hohe Ordnungsgelder verhängen, Führerschein entziehen und Autos abschleppen. Diese Deppen kann man nur da treffen, wo es weh tut. In Geilenkirchen haben einheimische Ruhestörer und Vandalen, erst recht nicht welche aus den angrenzenden Kreisen zu suchen. Und, warum gibt es dieses Prublem nicht in den anderen Kreisen (sonst kämen die ja nicht nach hier)?

  7. Man kann doch messen, wie hoch ein Intelligenzquozient ist, nicht wahr? Kann man auch die Tiefe von Dummheit messen? Die verantwortlichen Personen die die Entscheidung getroffen haben die Lärmbelästigung weg vom Park und möglichst nahe an die Wohnhäuser heranzulegen, haben aller Wahrscheinlichkeit nach einen Dummheitsquotienten von nahe Erdmittelpunkt. Mein Schlafzimmer liegt Luftlinie 80 m vom neuen Brennpunkt entfernt. Vielen Dank. Übrigens, es ist 18 Uhr 30, jetzt gerade dreht ein motorsportbegeisterter junger Mann eine Abschiedsrunde mit quietschenden Reifen auf engstem Raum und rast davon. Gestern Abend fuhr der letzte Wagen mit aufheulendem Motor um 0 Uhr 30 vom Platz.
    Musik, die mir nicht gefällt und die mir wie Ohrenterror vorkommt muss ich teilweise bis morgens um 4 hören, ob ich will oder nicht, und zwar jetzt ganz nah.
    Mich würde einmal interessieren welche Dumpfbacken von Politikern, Polizei und betroffenen Bürgern an dieser Entscheidung beteiligt waren.Es waren bestimmt keine Parkplatzanrainer, denn die sind nicht so dumm. Das Thema, wo die jungen Bürger denn hin sollen, hat nichts mit der nächtlichen, allerdings am Wochenende auch bereits ab nachmittags, Lärmbelästigung zu tun. Ich habe Verständnis für junge Menschen die sich treffen wollen. Dies geht auch gesittet. Diejenigen, denen man ins Gehirn geschissen hat und nicht begreifen, dass es auch in Coronazeiten Menschen gibt die verantwortungsvoll arbeiten müssen und hierzu ihren Schlaf brauchen, haben kein Verständnis verdient, denn sie verstehen es ja nicht. Ihr, die ihr euch hier gesittet versammeln wollt, seid willkommen, aber den andern empfehle ich, Gewerbegebiete oder aussenliegende Parkplätze aufzusuchen, um eure Vorlieben für Lärm und Raserei auszuleben. Hier bitte nicht. Aber Vorsicht, legt euch da nicht mit Fernfahrer an, die auch ihren Schlaf brauchen. Die sind da nicht zimperlich.
    Meinem alten Bekannten, noch aus Discozeiten, und hochgeschätzten Schorsch, würde ich raten, Steuergelder nicht für die Umgestaltung des Wurmauenparks zu verschwenden, es sind ja offensichtlich nichtmals Gelder für eine ordentliche Unterhaltung vorhanden, sondern das Geld für einen nächtlichen Ordnungsdienst, den andere Städte auch haben, einzusetzen. Damit könnte man in Zusammenarbeit mit Polizei und Parkplatzanrainer und saftigen Strafen den Schwarzen Schafen auf den Pelz rücken.
    Schorsch spiel nicht mit meiner Stimme und lass die lächerliche Massnahme zurücknehmen bevor RTL die Nase dranbekommt.

  8. Ist schon traurig, dass es die Ordnungshüter nicht auf die Reihe kriegen hier Ordnung zu schaffen.
    Lassen sich beschimpfen und ihre Fahrzeuge beschädigen.
    Die Wache liegt keine 300 Meter entfernt.
    Wo soll dass alles hinführen?

  9. . . . die Leute haben sich doch gerade Corona-gemäß mit Abstand von Auto zu Auto getroffen.
    Was ist denn da Dummheid, wenn Du dein Fenster nicht schließen kannst?

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