„GK buy local“ – Aktionskreis bittet um lokale Kaufentscheidungen

Geilenkirchen. Aktuell steht das Leben eines jeden Menschen mehr oder weniger Kopf. Die Corona-Krise und die zugehörigen Einschränkungen bringen die unterschiedlichsten Herausforderungen mit sich, die bestmöglich gemeistert werden wollen. Klar ist: zusammen geht das besser! Darum möchte der Aktionskreis Geilenkirchen einmal mehr betonen, dass er für Geilenkirchen da ist.
Mittels Plakat-Kampagne erinnert der Aktionskreis aktuell alle Geilenkirchenerinnen und Geilenkirchener unter anderem daran, dass man die Stadt weiterhin erleben kann – wenn auch unter den notwendigen Auflagen und Vorsichtsmaßnahmen.
„Die hiesigen Unternehmen aus Industrie, Handel, Gastronomie und Dienstleistung lassen sich sehr viel einfallen, um bestmöglich für die Kundinnen und Kunden da zu sein. Honorieren Sie bitte die Anstrengungen, indem Sie bewusste Kaufentscheidungen treffen“, so Aktionskreis-Vorsitzender Franz-Michael Jansen. Nach seinen Infomationen haben nämlich nahezu alle Geilenkirchener Geschäftsleute in der Innenstadt Soforthilfen beantragt. Viele bangen sogar um ihre Existenz.
„Um dem ein Stück weit entgegenzuwirken, haben wir die Kampagne ‚GK buy local‘ ins Leben gerufen.“ Plakate, Werbeanzeigen, großflächige Banner an den Ortseingängen und Auftritte in den Sozialen Medien sollen die Bürgerinnen und Bürger dazu animieren, ganz bewusst vor Ort einzukaufen. „So machen Sie die Welt in Geilenkirchen jeden Tag ein Stück besser! Wer das Motto ‚GK buy local‘ lebt, trägt dazu bei, unsere Einkaufsvielfalt zu erhalten.“ Diese sei aus unterschiedlichsten Gründen bedroht. So müssten Teile des Textilhandels derzeit beispielsweise bereits Saisonwaren mit Rabatten verkaufen, um Geld für die Winterware zu haben. Reduzierte Preise ließen aber wiederum die Erträge schrumpfen. Auch aussetzbare Mietzahlungen seien auf Dauer keine Lösung. „In den meisten Fällen muss die Miete schließlich nachgezahlt werden.“ Die aktuell schlechten Wirtschaftsaussichten trügen ebenfalls dazu bei, dass der Umsatz schrumpft. „Wer sich sorgen um seinen Arbeitsplatz macht, der konsumiert weniger – und das nicht nur für 14 Tage“, erlärt Franz-Michael Jansen weiter.

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