Behindertengerechte WC-Anlage im Wurmauenpark – Edelstahl-Ausstattung

Die neue WC-Anlage im Wurmauenpark kann ab sofort benutzt werden. Kim Eykenboom (li.) und Heinz Pütz zusammen mit Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld.

Geilenkirchen. Im Wurmauenpark Geilenkirchen wird es in den nächsten Monaten zahlreiche Veränderungen geben. Eine Neugestaltung steht für das kommende Jahr auf dem Plan. Eine durchaus wichtige Neuerung wurde bereits jetzt von Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld seiner Bestimmung übergeben. Dabei handelt es sich um eine öffentliche Toilettenanlage, direkt neben dem Imbiss. Das WC wurde barrierefrei und vandalismushemmend gestaltet. Die verbauten Teile bestehen überwiegend aus Edelstahl und können daher nicht abmontiert werden. Heinz Pütz, Behindertenbeauftragter der Stadt sowie Kim Eykenboom vom Stadtbetrieb haben dafür gesorgt, dass Geilenkirchen eine Vorreiterrolle in Sachen „barrierefreiheit“ im Kreis einnehmen kann. Sie achteten im Vorfeld darauf, dass auch körper- und sehbehinderte Menschen die Anlage problemlos benutzen können. Selbstverständlich kann auch der Normalbürger dort seine Notdurft verrichten. Jedoch nicht kostenfrei. Die Benutzung kostet 50 Cent. Ein hochmodernes Öffnungs- und Schließsystem soll einem Mißbrauch vorbeugen. Menschen mit Behinderung können über den sogenannten „Euro-Schlüssel“ die Toilette kostenfrei benutzen. Gereinigt wird die Anlage alle fünf Tage von einer Geilenkirchener Reinigungsfirma. Bei der Bestimmungsübergabe freute sich Ritzerfeld, dass man den Bürgern derartige und moderne Anlage im Wurmauenpark zur Verfügung stellen kann. Die Kosten von 115.000.- Euro muss die Stadt jedoch alleine stemmen. Zuschüße gab es dafür nicht.

6 Kommentare

  1. Die Geilenkirchener Vandalen haben schon immer eine Möglichkeit gefunden, Stadteigentum zu zerkloppen. Und das wird ihnen auch bei diesem von der Zivilisation abgelegenem Objekt gelingen.

  2. Eigentlich ja eine gute Sache.Bin nur mal gespannt,wie lange es bis zum ersten Vandalismusschaden dauert.Bei den Typen,die dort öfters mal herumlungern,ist dies doch nur eine Frage der Zeit.

  3. Schöne Sache! Wenn es sauber und ganz bleibt. Dafür muss gesorgt werden. Wo bleibt eigentlich der versprochene Ordnungsdienst der Stadt? Gibt das nichts? Ist jetzt doch schon wieder ein Jahr her, dass uns Bürger das von der Politik versprochen wurde.

  4. Der bevorstehende Vandalismus ist ja das eine, aber barrierefrei sieht anders aus.
    Ein Rollstuhl hat eine gewisse Breite und demnach auch einen begrenzten Wendekreis, die Türe öffnet nach aussen. Leider wurde bei der Ausführung bzw. schon bei der Planung der Toilettenanlage gepennt.
    Schaut man sich das Bild genau an, dann steht die Bürgermeisterin über einer Kante, einem Randstein, der ein Hindernis für einen Rollstuhlreifen, z.B. beim Rangieren, darstellt. Vom kurz daneben beginnenden Beet ganz zu schweigen.
    Jetzt wäre noch die glorreiche Frage, ob der Rollstuhl vor die Bedieneinheit passt, da die Türe nach aussen öffnet. Das Türblatt ist ja breiter, als der Platz vor dem Bedienteil. Es wäre ja wahrlich ein Hohn, wenn die Anlage für manchen Rollstuhlfahrer gar nicht nutzbar wäre. Bei der Planung muss diese Einschränkung berücksichtigt werden. Eine leidensgerechte Planung der Anlage sieht m.E. anders aus.

    Btw: Auf das Gendern wurde im Kommentar bewusst verzichtet.

  5. @Ralph: Das hoffe ich auch. Bezüglich des Ordnungs- und Sicherheitsdienstes ist die Stadt seit geraumer Zeit auf der Suche nach Personal. Die Stellen wurden bereits 3 Mal ausgeschrieben, aber immer mit denselben Einstellungsvoraussetzungen, was im Allgemeinen dann natürlich auch immer zu den selben Ergebnissen führt. CDU, Bürgerliste und FDP haben aber zwischenzeitlich deutlich gemacht, dass man hier langsam Ergebnisse erwarte, gegebenenfalls muss man eben die Einstellungsvoraussetzungen anpassen.

    Sobald das Personal aber gefunden ist kanns endlich los gehen. Das Fahrzeug für den Ordnungs- und Sicherheitsdienst ist schon vorhanden.

  6. @Christian.
    Und der städtische Sicherheitsdienst soll dann mit 2 „Männlein“ das schaffen, was unsere Polizei seit Jahren nicht schafft? Haben Sie sich abends schon einmal in die City oder an den Bahnhof begeben? Und was bedeutet denn „Einstellungsvoraussetzungen anpassen“? Türsteher einstellen oder Leute ohne Fachwissen. Oder was? Um Gottes Willen! Was haben wir für Ratsvertreter……

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