Aktionskreis-Kampagne „GK buy local“ – Lokaler Einkauf rettet Arbeitsplätze

Geilenkirchen. Unter dem Kampagnen-Titel „GK buy local“ erinnert der Aktionskreis Geilenkirchen e. V. derzeit alle Geilenkirchenerinnen und Geilenkirchener daran, dass man die Stadt weiterhin erleben kann – wenn auch unter den notwendigen Auflagen und Vorsichtsmaßnahmen.

„Die hiesigen Unternehmen aus Industrie, Handel, Gastronomie und Dienstleistung lassen sich sehr viel einfallen, um bestmöglich für die Kundinnen und Kunden da zu sein. Honorieren Sie bitte die Anstrengungen, indem Sie bewusste Kaufentscheidungen treffen“, so Aktionskreis-Vorsitzender Franz-Michael Jansen. Denn der Einkauf vor Ort bietet immer und vor allem jetzt viele Vorteile, die den Menschen derzeit mittels Plakaten, Werbeanzeigen, großflächigen Bannern an den Ortseingängen und Auftritten in den Sozialen Medien vor Augen geführt werden. Ein neues Argument, finden Sie ganz aktuell in den Schaufenstern der ganzen Stadt: Das zweite „GK buy local“-Motiv erinnert nämlich daran, dass der hiesige Einkauf auch hiesige Arbeitsplätze sichert. Zusammengefasst sind die lokalen Geschäfte und Gastronomiebetriebe einer der größten Arbeitgeber und Berufsausbilder vor Ort. „Und Sie können gezielt dazu beitragen, dass das auch so bleibt – mit jedem Einkauf und Gastronomie-Besuch direkt vor Ort. Alle, die in einer Stadt leben, sind schließlich Teil eines gemeinsamen Wirtschaftskreislaufes. Wer sein Geld zu Hause ausgibt, stärkt automatisch die Wirtschaftlichkeit der gesamten Stadt“, führt Franz-Michael Jansen weiter aus.

Bonuskarte: Projekt soll Fahrt aufnehmen
Außerdem stellt der Vereins-Vorsitzende in Aussicht, dass die Infoveranstaltungen zur Einführung einer neuen Geilenkirchener Bonuskarte nach den Sommerferien stattfinden sollen. „Die derzeitigen Lockerungen des Versammlungsverbotes ermöglichen uns endlich die offensive  Weiterarbeit an dem Projekt, dass Vorteile für Arbeitgeber, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern birgt.“

2 Kommentare zu Aktionskreis-Kampagne „GK buy local“ – Lokaler Einkauf rettet Arbeitsplätze

  1. Wenn es doch so lokal sein soll, wieso schreibt man nicht einfach auf deutsch „kauf‘ lokal!“ ? Finde diese krampfhafte Coolnes sowie „HS be strong“ peinlich. „Sei stark!“ „Kauf‘ lokal!“ sind nicht viel länger, genauso schlagfertig und nicht möchtegern hip. 🙄

  2. Die hiesigen Unternehmen aus Industrie, Handel, Gastronomie und Dienstleistung lassen sich sehr viel einfallen, wenn man das ohne eigene Anstrengung leisten kann. Statt „vor den eigenen Füßen“ zu beginnen, steckt man Geld in Hochglanzbroschüren und Kampagnen. Mit gutem Service und ein wenig mehr Freundlichkeit könnte man Kunden binden und möglicherweise auch die zurückgewinnen, die sich längst anderswo orientieren!

    Was man bei einigen Unternehmen in Geilenkirchen möglichst vermeiden sollte (eigene Erfahrung):
    1) Einen Sommermantel kaufen, wenn man die falschen Schuhe trägt.
    2) Sich auf Zusagen verlassen, wenn man statt bei Amazon in einem Musikgeschäft Geilenkirchens bestellt.
    3) An einem Samstag ein Elektrowerkzeug kaufen, wenn man nicht bereit ist nach 45 Minuten dann doch zum Baumakt zu gehen (Schlüssel für das Lager nicht auffindbar).
    4) Hungrig im Außenbereich eines Restaurants geduldig 48 Minuten lang zu akzeptieren, dass man ignoriert wird und später eingetroffene, dem Personal offenbar bekannte Gäste, herzlich begrüßt und vorrangig bedient werden. Und das, obwohl man die schönere Krawatte trägt. :-)

    Gott sei Dank treffen meine belegbaren Vorwürfe nicht auf sämtliche Unternehmen in GK zu, prägen aber den Eindruck, den potenzielle Kunden von unserem Städtchen gewinnen. Die Konsequenzen werden in mageren Zeiten deutlicher spürbar. Schlimm genug, dass nun alle den Preis dafür zahlen.

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