OFFROAD – Drehort Geilenkirchen, Marktplatz

Geilenkirchen. Ein aufregender Tag, heute am 16. Oktober 2010. In der Innenstadt von Geilenkirchen, am Marktplatz. Wo sonst Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Blumen verkauft werden, hatten sich am Samstag Filmleute, über 250 Komparsen und Schützenvereine versammelt, um eine spannende Szene zu dem Film OFFROAD zu drehen. Paramount Pictures Germany und die Claussen+Wöbke-Putz produzieren den Film. Nora Tschirner, Max von Pufendorf, Nora Binder, Dominic Raacke und Leslie Malton sind in der Szene bekannte Namen, die in diesem Epos mitwirken. Zu verdanken ist dieses außergewöhnliche Geschehen dem wohl „berühmtesten Geilenkirchener“, dem Regisseur, Elmar Fischer.

Elmar Fischer, verbrachte seine Jugend in Geilenkirchen. Es war sein großer Wunsch, so Produzent Jakob Claussen, auch zu Hause drehen zu können. Niemand kennt diesen Ort besser als er. Hier bewegt er sich, es entstehen authentische Aufnahmen: Dies gibt dem großen Kinofilm und der Geschichte das Fundament.

In Geilenkirchen leben auch seine Eltern, und er kann dadurch der Geschichte eine glaubwürdige Grundlage geben. Eine authentische Handlung und glaubwürdige Figuren. Hier hat sie ihren Ursprung, und es ist sinnvoll, sie in dieser Stadt zu drehen. „Wir“, so Claussen, „fühlen uns hier sehr willkommen.

OFFROAD ist Fischers zweiter Kinofilm. Er handelt von einer großen Liebe. Nora Tschirner hat eine lange Reise zurückgelegt und landet als Erwachsene in Berlin. Natürlich stellen sich viele Komplikationen ein, ereignen sich aufregende Dinge. Die Geilenkirchener Schützin könnte locker den Vogelschuss erledigen. Die Familie überredet sie aber mit Blick auf die „Nebenkosten“ der Königswürde (10 000 bis 15 000 Euro), daneben zu schießen. Das gibt Ärger.

Das Filmteam ist schon seit zwei Wochen in Geilenkirchen. Morgen ist der letzte Drehtag. Danach geht es nach Berlin. In Düsseldorf, Ratingen, auf Landsstraßen usw. wurde schon gedreht.

„Wir fühlen uns hier alle pudelwohl. Der Bürgermeister, das Ordnungsamt und andere sind sehr hilfsbereit.“ Das Team verbringt viel Zeit im Cafe Fleur, dort fühlen sie sich sehr gut behandelt und aufgehoben. Wird auch der zweite Teil auch in Geilenkirchen gedreht? Mit großer Wahrscheinlichkeit. Claussen über Elmar Fischer: „Es hat ihm richtig Freude gemacht, hier Straßen zu sperren. Er trifft Klassenkameraden. Genau der richtige Start, das gibt ihm Zuversicht und Kraft.

Ein Nebeneffekt: Die Schützenvereine sind untereinander“ nicht ganz grün“, (authentisch eben) dass dieser schöne Anlass sie zusammenführt, wird vom Bürgermeister und den Filmleuten besonders begrüßt. Sie zeigten ein harmonisches Bild, was von den Filmleuten besonders hervorgehoben wurde. Das Wetter spielte mit, was Kosten einsparte. Ein Drehtag kostet 35 000 bis 40000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten des Films auf 3,7 Millionen Euro.

Nur schade, dass Geilenkirchen kein Kino hat. (Aber vielleicht ist dies über unseren Würfel möglich?) Wäre doch schön, wenn wir uns nächstes Jahr im Oktober den Film in unserer Stadt an dem Drehort ansehen könnten.

Pannen gibt es wohl immer wieder: „Der Adler ist kein deutscher Adler, er schaut zur falschen Seite“, so ein Schütze. Aber dies wird den Erfolg nicht schmälern.

Auch die Geilenkirchener Bevölkerung, neben den 250 Komparsen, konnte an dem großen Geschehen mit Filmleuten, Fernsehen und Presse am Rande teilnehmen.

Ein ereignisreicher Tag.