Rat beschließt Vergabe eines Heimat-Preises – Förderprogramm

Geilenkirchen. Einstimmig folgte der Geilenkirchener Rat einem Antrag der Fraktion „Geienkirchen bewegen und FDP“ auf die Einrichtung eines jährlich von der Stadt zu vergebenden Heimat-Preises auf der Grundlage des Förderprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“. Die Landesförderung liegt bei jährlich 5000 Euro, die Vergabe des Preises wurde zunächst bis 2022 beschlossen. In der Begründung des Antrags heißt es, dass das Preisgeld in drei Summen – 2.500, 1.500 und 1.000 Euro – gestaffelt werden soll, die Auswahl der Preisträger erfolgt per Ratsbeschluss und durch eine Jury bestehend aus dem Bürgermeister und einem Ratsmitglied aus jeder Fraktion. Preisträger können Vereine, Initiativen und Einzelpersonen sein, die sich zum Beispiel in der Brauchtumspflege, bei der Stärkung der städtischen Identität oder der Stärkung der Gemeinschaft verdient gemacht haben. Die Stadt soll jährlich einen Aufruf starten, nach dem Vereine, Behörden oder Privatpersonen Kandidaten benennen können.

Im Rat schlug Marko Banzet (SPD) vor, die Preisverleihung bei der jährlichen „Landpartie“ vorzunehmen, doch, so warnte Rainer Jansen (Grüne), diese sei nicht wirklich öffentlich. Man einigte sich dann darauf, zunächst von Fall zu Fall über den Vergabeort zu entscheiden. (mh)

 

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