Grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei groß angelegter Lkw Kontrolle

Geilenkirchen. Am Dienstag, 12. März, führte der Verkehrsdienst der Polizei Heinsberg auf der Bundesstraße 56 eine großangelegte Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durch. Insgesamt waren dabei 60 Beamte im Einsatz. Unterstützt wurden die Heinsberger Polizisten von Einsatzkräften umliegender Behörden und Beamten aus den Niederlanden. Auch der Zoll begleitete aktiv die Kontrollaktion. Die eingesetzten Beamten überprüften insgesamt 119 LKW, Fahrzeugkombinationen sowie land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge. Hierbei ahndeten die Polizisten unter anderem einen Verstoß gegen die Gefahrgutverordnung, mehrere Überladungen sowie Mängel an Fahrzeugen. Ein Kleintransporter wies derartige technische Mängel auf, dass eine Vorführung bei einem Sachverständigen nötig wurde und die Beamten fertigten eine entsprechende Anzeige.

Am häufigsten stellten die eingesetzten Polizisten Verstöße gegen die Ladungssicherheit fest. Sieben Fahrzeugführer wurde ein Verwarngeld angeboten, 14 Fahrer erhielten eine Anzeige. Außerdem konnten im Rahmen der Kontrolle Betäubungsmittel sichergestellt werden. Begleitend zur Aktion führte die Polizei Heinsberg auch Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei stellten die Beamten 270 Überschreitungen des Tempolimits fest. Während 240 dieser Fahrer ein Verwarngeld angeboten wurde, waren 30 Fahrer so schnell unterwegs, dass sie eine Anzeige erhielten. Vier von ihnen müssen sogar mit einem Fahrverbot rechnen. Den unrühmlichen Rekord stellte dabei ein Fahrer auf, der mit 143 statt den erlaubten 70 km/h unterwegs war. Auch zukünftig wird die Polizei weitere solcher Kontrollen im Kreis Heinsberg durchführen.

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