„IN GEHEIMER PASSIN – Eine Versuchsanordnung“ – Vernissage zur Ausstellung Sonntag im Schloss Zweibrüggen

Karl von Monschau (li.) und Bernd Radtke stellen im Schloss Zweibrüggen aus.

Übach-Palenberg. Das Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen setzt seine Ausstellungsreihe in diesem Jahr mit der Präsentation der weit über unsere Regionen bekannten Künstler Karl von Monschau und Bernd Radtke fort. Wie in den Vorjahren unterstützt die Sparkassen-Kunststiftung der Kreisparkasse Heinsberg sowie die Volksbank Heinsberg eG wieder die diesjährige Ausstellungsreihe und somit auch die aktuelle Ausstellung.

Ihre Ausstellung zum Thema „IN GEHEIMER PASSIN – Eine Versuchsanordnung“ ist in der Zeit vom 15 April bis 6. Mai im Schloss Zweibrüggen in Übach-Palenberg für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Die Künstler Karl von Monschau und Bernd Radtke werden diese gemeinsame Ausstellung mit ihren künstlerischen Möglichkeiten präsentieren.

Die Ausstellung beginnt mit der Vernissage am Sonntag, 15. April um 11 Uhr im Schloss Zweibrüggen. Der Vorsitzende des Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen, Professor Dieter Crumbiegel, und Herr Wolfgang Jungnitsch, Bürgermeister der Stadt Übach-Palenberg, werden die Begrüßung der Gäste und der Künstler vornehmen. Die Einführung in die Werke und die Arbeiten der ausstellenden Künstler wird der Professor Dr. Wolfgang Becker, Gründungsdirektor des Ludwig-Forums Aachen, vornehmen. Zur Vernissage und zur Ausstellung lädt das Künstler-Forum alle Interessierten herzlich ein. Während der Vernissage werden der Pianist Markus Berzborn, Absolvent der Musikhochschule Köln, und die Sängerin Leyla Memmedova ein kleines Konzert geben.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind jeweils an den Sonntagen von 11 bis 18 Uhr, sowie am Donnerstag, 19. April und anschließend jeden Mittwoch von 16 bis 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Karl von Monschau, geboren als Karl H. Winter 1944 im “Spitälchen“ auf der Burg Monschau lebt und arbeitet in Aachen. Im eigenen Atelier führte er 1965 zunächst eine Koexistenz in verschiedenen Werbeberufen und als freier Künstler. Kurz nach der Eröffnung des neuen Museums NEUE GALERI-Sammlung Ludwig lud ihn 1972 der damalige Leiter Dr. Wolfgang Becker zu einer gemeinsamen Ausstellung mit dem belgischen Künstler Michel de Witte ein. Das war die erste öffentliche Präsentation seiner künstlerischen Arbeit in einer Institution. Mehr als zweihundert Einzel- und Gruppenausstellungen, Performances und Rauminstallationen im In- und Ausland folgten.

Nacheinander folgte die Gründung der „Galerie an der Neupforte“, der FSA – Freie Sommerakademie Aachen-, des NAKL – Neuer Aachener Kunstverein sowie des BBK Aachen / Euregio. In den beiden zuletzt genannten Vereinen ist er heute Ehrenmitglied. 1989

wurde er auch durch den NAK mit dem „Neuer Preis“ ausgezeichnet, den u.a. auch der Konzeptkünstler Peter Lacroix und der Aachener Wandmaler Klaus Paier erhielten. In den letzten Jahren hatte Karl von Monschau Einzelausstellungen in Berlin, Mönchengladbach, Aachen, Köln und Paris sowie natürlich mehrfach in seinem geliebten Heimatort Monschau. Der „Erste offizielle Kunstautomat der Welt geht ebenso auf sein Konto wie die 12-monatigew Tresorinstallation „Compartiment“ im Aachener Ludwig-Forum, aber auch die Wiederbelebung des Robert Filliou Projekts Art’s Birthday im Ballsaal des Alten Kurhauses. Viele Jahre war er u. a. Kurator der Ausstellungsreihe CARTE BLANCHE im Kunstbauwerk von Rudolf Schwarz, St. Fronleichnam in Aachen tätig.

Bernd Radtke DGPh, 1960 geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. an der Fachhochschule Köln studiert er Fotoingenieurwesen und lässt sich klassisch zum Fotografenmeister ausbilden. Seit 1992arbeitet Radtke als selbständiger Fotograf. Parallel zur professionellen Fotografie intensiviert er seine künstlerische Arbeit mit Einzel- und Gruppenausstellungen. Im Jahr 1998 erhält er den Multimedia-Award der IHK Aachen. Hervorzuheben sind besonders sein Buchprojekt aus dem Jahr 2008/09 „Der Dom zu Mainz – Bilder einer Kathedrale“, erschienen im Verlag der Universitätsdruckerei H. Schmidt. Nach seiner Qualifizierung als Fine-Art Print Digigraphie® – Artist by Epson im Jahr 2009 erfolgt 2012 die Berufung in die Deutsche Gesellschaft Photographie (DGPh). Im Jahr 2016 wird Radtke Sieger im Epson Wettbewerb „Letztes Licht“. Seine letzten wichtigsten Einzelausstellungen waren: – 2015 „within/without“ C. Grimaldis Gallery Baltimore, USA; – 2016 „Arbeiten 1976–2017“ Forum für Kunst und Kultur in der Euregio, Herzogenrath; – 2017 „Ultreia“ Epson Galerie in Zingst

Prof. Wolfgang Becker, Gründungsdirektor des Ludwig-Forum Aachen, sagt über Bernd Radtke: „Radtke schaut „über den Tellerrand“. Inmitten unserer lauten und grellen Multimedialen Welt hat er in den letzten Jahren traumhaft ruhige, oft symbolhafte Fotografien geschaffen. Fotos aus dem Heute, deren Aufbau und Lichtstimmung an Gemälde alter Meister erinnern. Bilder mit einem kleinen Schuss Humor aber einer Spiritualität, die versetzt ist mit Disziplin, mit Strenge und die einen sehr großen Anspruch an einen stellt“.