Umweltausschuss einstimmig für Blühstreifen gegen Insektensterben

Geilenkirchen. Offene Türen rannten die Grünen am Dienstagabend im Geilenkirchener Umwelt- und Bauausschuss mit ihrem Antrag „Anlegen von Blühstreifen oder Blühflächen“ ein. Harald Volles, der für seine Fraktion den Antrag begründete, wies auf das extreme Insektensterben in den vergangenen Jahren hin, zu dem auch die intensive Landwirtschaft beitrage. Um dem Insektensterben gegenzusteuern forderten die Grünen die Anlage von Flächen auf kommunalen Grundstücken. Dabei geht es um Flächen, die auch verwildern dürfen und sollen.

In der ausführlichen Begründung des Antrags wird darauf hingewiesen, dass bereits viele Städte zum Beispiel Mittelinseln, Kreisverkehre oder die Ränder von Fahrrad- oder Fußwegen in bunte Blumenflächen verwandelt haben. Bei entsprechender Planung könnten solche Flächen mit ihren Insekten nicht nur dem gefährdeten Vogelbestand Nahrung bieten, sondern auch ein farbenfrohes, freundliches Aushängeschild für die Stadt sein.

In der Diskussion stimmten die übrigen Fraktionen dem Grünen-Antrag mit einigen Ergänzungen zu. Wilfried Kleinen (Geilenkirchen bewegen und FDP) und Barbara Slupik (CDU) baten darum, dass die Verwaltung auch die Kosten für solche Maßnahmen ermitteln solle, und Gabriele Kals-Deußen (Für GK) ergänzte, dass man auch prüfen solle, ob die Stadt nicht Einfluss auf die Anlage von Ackerrandstreifen, wie es sie in der Vergangenheit gab, habe. Einstimmig forderte der Ausschuss die Verwaltung auf, bis zur nächsten Sitzung des Fachausschusses entsprechende Vorschläge zu erarbeiten. (mh)

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