Die „Freiheit“ aus Stahl und Beton

Geilenkirchen. Nun ist sie also offiziell übergeben. Die Plastik, die Henriette Echghi-Ghamsari im Rahmen der Aktion „Pillars of Freedom“ (Säulen der Freiheit) geschaffen hat. Im Dreieck zwischen Markt, Kreisverkehr und St. Ursula leuchtet die weiß getünchte Plastik aus Stahl und Beton. Wie ein Mahnmal für die Despoten dieser Welt. Die Geilenkirchener Künstlerin hat ihr Werk wohl nicht zuletzt deshalb „Freiheit“ genannt. Ein stilisierter Frauenkörper ohne Arme und auf einem Bein stehend.
Bürgermeister Georg Schmitz freute sich, dass nun auch in Geilenkirchen zu den 110 Orten in 20 Ländern auf der Welt gehört, in denen eine „Säule der Freiheit“ steht. Er dankte Henriette Echghi-Ghamsari für ihr Engagement in dieser Sache.
Die Künstlerin selbst formulierte ihre Motivation so: „Welchen Seinszustand verbinde ich mit Freiheit, und als Künstler: Mit welcher Farbe verbinde ich die Freiheit? Ist Freiheit absolut und unveränderbar? Und ist sie immer und überall gleich?“ Diese Problemstellung habe sie während des gesamten Arbeitsprozesses begleitet.
Henriette Echghi-Ghamsari stellte das Projekt „Pillars of Freedom“, das der Alsdorfer Alfred Mevissen ins Leben gerufen hat, kurz vor. Mevissen habe weltweit Künstler aufgerufen und sie aufgerufen, Skulpturen als Symbole für die Freiheit zu schaffen und an öffentlichen Plätzen aufzustellen. „Das hat mich sofort begeistert“, sagte Echghi-Ghamsari.
Was sich allerdings in Geilenkirchen nicht realisieren ließ, war der ursprünglich von der Künstlerin bevorzugte Platz: im und neben dem Kreisverkehr. Aber da hatte die Freiheit bei der Stadt wohl ihre Grenze erreicht.

1 Kommentar zu Die „Freiheit“ aus Stahl und Beton

  1. Aber warum wurde das Hinweis-/Erkläungsschild so tief angebracht, daß es nur für Hunde, aber nicht für einen normalen Menschen lesbar ist?

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