Bürgermeister: Sicherheitskontrollen sorgten für den riesigen Verkehrsstau beim NATO-Jubiläum

Geilenkirchen. Das Verkehrschaos, für das vor allem am Samstag, 1. Juli, die Awacs-Jubiläumsfeiern auf der Nato-Air-Base mit stundenlangen Staus gesorgt hatten, war Thema in der Geilenkirchener Ratssitzung. Helmut Gerads wollte für die Bürgerliste wissen, inwieweit die Stadt an der Vorbereitung beteiligt war und welche Einflussmöglichkeiten es gebe, solch chaotische Zustände künftig  zu vermeiden.

Dass die Möglichkeiten der Stadt dabei sehr begrenzt sind, machte die Antwort von Bürgermeister Georg Schmitz deutlich. Man habe im Vorfeld wegen der Verlegung des Eingangs an das nördliche Tor in Stahe  durchaus eine Staugefahr gesehen. Die Stadt habe mit Unterstützung des Teverener CDU-Ratsherrn Hans-Josef Paulus für die Bereitstellung von 2000 zusätzlichen Parkplätzen am Haupttor in Teveren gesorgt. Die riesigen Staus an den Zufahrtsstraßen und in der Ortsdurchfahrt Gillrath seien vor allem durch die langwierigen Eingangskontrollen entstanden, und darauf habe die Stadt kaum Einfluss, da es sich bei dem Flugplatzgelände um exterritoriales Gebiet handele. Man müsse dabei auch bedenken, wie enorm wichtig Sicherheitsmaßnahmen bei solchen Veranstaltungen seien. Es gebe zwar die Möglichkeit, durch Anmietungen von landwirtschaftlichen Flächen künftig für mehr Parkplätze zu sorgen, doch sei das mit Sicherheit mit erheblichen Kosten verbunden.

Das Thema Awacs wurde später in der Sitzung auch von Rainer Jansen (Grüne) angesprochen. Trotz der Zusage der Nato, die Einflugschneise über Hommerschen zu nutzen, seien im Vorfeld der Jubiläumsfeiern die Flugzeuge wieder über die Innenstadt geflogen, stellte er fest.

Auf Anfrage der CDU berichtete der Bürgermeister  über Mängel an der Skater-Anlage am Wurmauenpark. Bei einer Besichtigung mit jugendlichen Nutzern habe sich gezeigt, dass die Anlage zwar noch den Sicherheitsanforderungen entspreche, dass sie nach 25 Jahren jedoch viele Abnutzungserscheinungen zeige. Eine Sanierung, so Schmitz, würde etwa 30.000 Euro kosten. Die jungen Skater seien aber bereit,  selbst mit Hand anzulegen und sich um die Anwerbung von Sponsoren zu bemühen. (mh)

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