Der Süden Südafrikas – Lichtbildervortrag der Europa-Union Geilenkirchen

Geilenkirchen. Nachdem Ende März der Norden Südafrikas Inhalt eines Lichtbildervortrags war, lädt die Europa-Union nun Mitglieder und Gäste zum Lichtbildervortrag „Südafrika – der Süden“ am Donnerstag, 27. April, in Haus Basten, Konrad-Adenauer-Str. (Eingang: Friedlandplatz), Geilenkirchen ein. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, Referent ist Gerd Braun aus Übach-Palenberg. Der Eintritt ist frei.

Seitdem Südafrika unter Nelson Mandela den friedlichen Wandel von einem Unrechtssystem zur Demokratie geschafft hat, ist Südafrika eine zunehmend attraktive touristische Destination geworden. Kapstadt gilt durch seine Lage am Meer und mit dem Tafelberg als eine der schönsten Städte der Welt. Der Anblick der Stadt ist überwältigend, wenn die Wolken den Tafelberg bedecken und wie ein Tischtuch über den Berg ziehen. Der älteste Teil des Hafens bildet die Waterfront. Sie lockt mit maritimem Flair, guter Gastronomie, Hotels, Entertainment und modernen Einkaufszentren.

Das „Castle of Good Hope“ war die Residenz der ersten Gouverneure in Kapstadt. Im Jahr 1652 von der Holländisch-Ostindische Kompanie für ihre Fahrten zu den Gewürzinseln als eine Versorgungsstation an der Tafelbucht errichtet, entwickelte sich aus diesen Anfängen  Kapstadt. Im Jahre 1666 wurde mit dem Bau einer aus Stein errichteten Festung begonnen, die den Vorgängerbau aus Holz ersetzte. Seit 1678 stellte die Festung das verwaltungstechnische und militärische Zentrum der Kapkolonie dar. Von hier aus plante die englische Krone Expansion und Eroberung des afrikanischen Kontinents. „Castle of Good Hope“ musste während der langen Geschichte niemals seine Verteidigungsfähigkeit beweisen.

Bo Kaap, ein Stadtviertel, das durch seine kleinen farbenfrohen Häuser besticht, wurde vor ca. 250 Jahren von Sklaven gebaut und bewohnt. Die Kap-Halbinsel wird von beiden Seiten von Ozeanen gesäumt, dem Atlantischen und dem  Indischen Ozean. Die schöne Küstenstraße führt an verträumten Fischerorten und weißen Sandstränden vorbei zum Kap der Guten Hoffnung. Bartolomeu Dias, ein portugiesischer Seefahrer, der das Kap 1488 als erster umsegelte, nannte es das „Cabo Tormentoso“ (Sturmkap).

Die Garden-Route bietet landschaftliche Kontraste. Berge, Weinfelder, Halbwüsten und eine traumhaft schöne Küste wechseln wechseln einander ab. Im Zentrum der Garden-Route liegt die 80.000 qkm große Halbwüste Karoo. Oudtshoorn ist das Zentrum der südafrikanischen Straußenzucht, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre Glanzzeit hatte. Der Tsitsikamma-Nationalpark, seit 2009 ein Teil des Garden-Route-Nationalparks, ist ein wunderschöner urwaldähnlicher Küstenstreifen. Knysna ist die Perle der Garden-Route am Indischen Ozean. Die Mossel-Bay war für portugiesische Seefahrer das Zentrum für ihre langen Seereisen nach Indien und zurück.

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