Berufsfelderkundung NRW „Kein Abschluss ohne Anschluss“bei der Polizei in Heinsberg

Heinsberg. An den im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ durchgeführten Berufsfelderkundungstagen beteiligte sich auch die Kreispolizeihörde Heinsberg und ließ interessierte Schülerinnen und Schüler einen Tag hinter die Kulissen schauen. Die Schüler (alle 8. Klasse) sollen im Rahmen der Landesinitiative schon frühzeitig konkrete Ausbildungs-, Studiums- oder Berufsperspektiven kennenlernen und so einen systematischen Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Der Ansturm auf einen der begehrten Teilnehmerplätze war enorm, so dass bereits deutlich vor dem Anmeldeschluss alle Plätze vergeben waren.

Bei der Kreispolizeibehörde Heinsberg konnten sich dann am 4. April insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen aus dem Kreis Heinsberg einen Einblick in den Polizeiberuf verschaffen. Personalwerber Erik Dohmen führte die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren durch ein vielseitiges Programm. Aufmerksam hörten sie dabei zu, als sie darüber aufgeklärt wurden, wie wichtig Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und die körperliche Fitness als Voraussetzung für den Polizeiberuf sind. Anschließend wurde das Polizeidienstgebäude in Heinsberg, einschließlich der Leitstelle und den Gewahrsamszellen, besichtigt.

Die Diensthundeführer demonstrierten mit ihren Polizeihunden, vor den staunenden Blicken ihrer Zuschauer, wie sie verlorene Gegenstände oder Drogen aufspüren. Der Vormittag wurde damit abgerundet, dass sich die Teilnehmerinnen eine Geschwindigkeitskontrollstelle anschauen durften. Hierbei konnten die Schüler auch einmal selbst eine Geschwindigkeitsmessung durchführen. Nachmittags ging es in die Schießhalle, wo sich die die Schüler mit den umfangreichen Einsatzmitteln der Polizei beschäftigten. Hier wurde der sichere Umgang mit Pfefferspray, Handfesseln und auch der Polizeipistole demonstriert. Dabei durfte auch einmal mit einer Trainingspistole „geschossen“ werden, die gehörigen Respekt unter den „Nachwuchspolizisten“ auslöste. So hatten am Ende des Tages nicht wenige der Teilnehmer schon einen konkreten Berufswunsch: „Später einmal Polizist oder Polizistin werden!“

Bewerber/innen müssen im Einstellungsjahr die Fachhochschulreife oder das Abitur nachweisen. Haupt- und Realschülern steht der Polizeiberuf ebenfalls offen, sofern sie das Fachabitur nachholen oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufserfahrung vorweisen können.

Zur „Polizeistunde“ lädt der Einstellungsberater der Kreispolizeibehörde Heinsberg regelmäßig ein. Dabei gibt es für alle Interessierten umfassende Informationen zu Bewerbungsvoraussetzungen, Online-Bewerbung, Auswahlverfahren, Bachelor-Studium der Polizei NRW sowie Berufsperspektiven als Polizeikommissar/in. Die Termine und weitere Infos dazu sind unter www.polizei.nrw.de/Heinsberg eingestellt.