Alemannia-Trainingslager: Maek reißt sich das Syndesmoseband

Aachen. Nachträglich erhält das erstklassige Trainingslager der Alemannia am Walchsee einen Wermutstropfen. In der vorletzten Einheit war Kevin Maek bei einem Zweikampf umgeknickt. Am Montagabend stand die Diagnose fest: Ruptur des hinteren Syndesmosebandes. Der Mittelfeldspieler wird am Mittwochmorgen in der Kölner Mediapark-Klinik operiert. „Es wird eine Stellschraube eingesetzt, die nach sechs Wochen wieder entfernt wird. Danach beginnt die Reha“, sagt Mannschaftsarzt Heinz Mangels. Diese Art der Verletzung erwischte in der vorletzten Saison bereits Seyi Olajengbesi und Kevin Kratz, letzte Saison waren Alper Uludag und Juvhel Tsoumou betroffen. „Die Anforderungen des modernen Fußballs stellen den Körper des Sportlers vor riesige Herausforderungen“, sagt der Orthopäde, der festgestellt hat: „Im Fall unserer Spieler gibt es keinen kausalen Zusammenhang zwischen den einzelnen Verletzungen.“

U19-Keeper Mark Flekken brachte ebenfalls eine Verletzung aus dem Trainingslager mit. Der junge Schlussmann wird wegen eines Sehnenrisses am Finger am Mittwoch im Luisenhospital operiert und fällt einige Wochen aus.

Auch Kim Falkenberg wurde am Dienstag genau untersucht. Seine Schmerzen am Fuß rühren aus einer Fehlbelastung, die sich nach seiner Operation im Frühjahr eingeschlichen hat. Daher kann der Neuzugang aus Fürth weiterhin nicht trainieren und wird physiotherapeutisch behandelt.