Lastzug kippte auf der B56n um und verliert Ladung – Mutter und Säugling erlitten einen Schock

Tüddern. Am 27. Juni befuhr gegen 14.10 Uhr ein 62-jähriger Mann aus den Niederlanden mit einem Lastzug samt Anhänger die Bundesstraße 56 neu aus Richtung Tüddern kommend in Richtung Sittard/NL. Aus bisher nicht geklärter Ursache kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf den Gründstreifen. Als er versuchte den Lkw wieder abzufangen, geriet der Anhänger ins Schleudern und das gesamte Gespann kippte um. Geladener Metallschrott verteilte sich anschließend auch auf die Gegenfahrbahn und beschädigte dort zwei Klein-Lkw. Während der Niederländer und die Fahrer der entgegenkommenden Klein-Lkw unverletzt blieben, erlitten eine 27-jährige Frau, ebenfalls aus den Niederlanden und ihr 2 Monate alter Säugling einen Schock. Sie waren in einem Pkw hinter den Klein-Lkw in Richtung Tüddern unterwegs. Beide wurden noch an der Unfallstelle ärztlich versorgt, konnten dann aber nach Hause entlassen werden.
Zur Bergung des Gespanns und Beseitigung des Metallschrotts mussten Kräne und ein Ersatz- Lkw eingesetzt werden. Die Bundesstraße wurde deshalb zwischen Sittard/NL und Tüddern komplett gesperrt. Nach jetzigen Erkenntnissen wird die Sperrung noch mehrere Stunden andauern.
Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Hubschrauber eingesetzt, der Luftbilder vom Geschehen machte.